In dieser Serie möchte ich einige Hilfestellungen zum Thema “Der Weg zur (fast) perfekten Homepage” geben. Eine perfekte Homepage gibt es nicht, aber jeder kann aus seinen Fähigkeiten, seinem Wissen und seinen Erfahrungen das beste rausholen um eine für sich perfekte Homepage zu gestalten. Dabei sollte man aber einige Dinge beachten, die Anfänger oft nicht wissen oder nicht verstehen.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte keinswegs den Eindruck erwecken alles zu wissen und alles richtig zu machen. Jeden meiner Punkte kann man kritisieren oder anders machen, aber alleine schon die Tatsache, dass man sich nach dem Lesen Gedanken über das Thema macht, bringt dich und mich, wenn du kommentierst, einen Schritt nach vorne.
Teil 1 handelt über das Thema:
Der Inhalt meiner Homepage
Die weiteren Teile
Es gibt 2 Typen von Homepageerstellern: Zum einen, die die Wissen worüber sie die Homepage erstellen wollen und aus diesem Grund sich an das basteln machen. Und zum anderen, die die einfach gerne eine Homepage hätten, weil sie einfach Bock drauf haben, auch ihren Senf im Internet zu verbreiten. Ich wende mich in diesem Artikel nun an die 2. Personengruppe, aber auch an die, die schon eine Homepage haben, aber ihren Inhalt mal überdenken sollten. Das wäre dann der Fall, wenn man sich nach beenden des Lesens angesprochen / angegriffen fühlt.
Ich habe nichts dagegen, wenn man sagt, ich will unbedingt eine Homepage, auch wenn ich noch nicht weiß worüber eigentlich. Das Internet ist ein tolles Medium um sich kreativ auszutoben, wenn man sich an gewisse Regeln hält. Deswegen will ich euch helfen euer Thema für die perfekte Homepage zu finden.
Zuersteinmal überlege dir wer deine Homepage lesen soll. Wen soll sie ansprechen? Wenn deine Antwort nun “jedermann” ist, dann brauchst du einen wirklich guten Inhalt
Dinge wie dein Alter, deine Hobbys und dein Musikgeschmack interessieren im Grund niemanden, deine Freunde wissen das schon und sonst interessiert es niemanden, außer… du bietest mehr! Aber du solltest dir trotzdem darüber im klaren sein, dass es nie jeden interessiert und dass du es sowieso nie jedem recht machen kannst.
Wenn du aber wirklich nur deine Freund ansprechen möchtest, dann kannst du über alles schreiben, sie werden es immer gut finden 
Um nun ein Thema zu finden nimmst du dir am besten ein Blatt Papier zur Hand und erstellst eine Mindmap. In die Mitte kannst du etwas wie “Mein Leben” schreiben und drum herum alles was dich interessiert bzw. was du machst, erlebst… Eben alles was dich in deinem Leben beschäftigt. Von den Oberbegriffen geht es dann weiter zu immer detailierteren Angaben. Lass dir Zeit und gehe alles in Ruhe durch. Wenn dir nichts mehr einfällt, lege es zur Seite, denke an etwas anderes und schaue es dir ein paar Stunden später wieder an.
Die Mindmap könnte nun so aussehen:

Dort wo sich die meisten Äste bilden könnte sich nun das Thema deiner Homepage herauskristalisieren. Bei mir wäre es das Thema Freizeit, worüber ich ja auch blogge.
Das Thema muss dir auch wirklich liegen. Auch wenn die Homepage schnell erstellt ist und die ersten Themen abgearbeitet wurden, wirst du weiterhin mit dem Thema konfrontiert werden, in Form von Fragen, die deine Besucher an dich haben. Außerdem braucht deine Seite immer neuen Stoff um interessant zu bleiben, d.h. also neues erfahren, neues schreiben usw. Dein Thema wird dich bis in alle Ewigkeit verflogen, deswegen muss es gut gewählt sein!
Der Inhalt is das A und O einer Seite, ein schönes Design täuscht nur nur die ersten paar Sekunden über mangelnde Inhalte hinweg. Ganz krass ausgedrückt: Um hübsche Bilder anzuschauen kann man sich auch ein Bilderbuch zur Hand nehmen. Das solltest du dir verinnerlichen. Wenn du also dein Thema gefunden hast, mach dich an die Ausarbeitung, welche weiteren “Äste” passen zu dem Thema. Worüber weißt du vielleicht noch nichts, worüber könntest du aber noch etwas dazulernen.
Ein Beispiel: Du entscheidest dich für das Thema Tiere oder eine spezielle Tierart. Dann könntest du dich auch auf den Weg in den nächsten Zoo machen um noch andere Tiere zu fotografieren.
Es gibt im Web immer wieder Trends, d.h. viele Seiten beschäftigen sich mit dem selben Thema. Einfach aus dem Grund, dass es “cool” ist. Bei Beepworld sind zur Monsumzeit bestimmt 100 Tokio Hotel Seiten am Tag entstanden. Das war eben Trend und jeder wollte eine Seite über die Jungs haben. Denkt man aber weiter drüber nach, fragt man sich doch warum? Die Jungs werden die Seiten nie anschauen und die Inhalte sind alle deckungsgleich. Solche Seiten ergeben in meinen Augen einfach keinen Sinn.
Deswegen sollte der wahre Trend doch sein, sein eigenes Ding durchzuziehen!
Nehmen wir jetzt an du hast dein Thema gefunden und dir auch ein paar weitere Inhalte überlegt…
Natürlich kann man jetzt sagen, “ich schaue mir Seiten mit ähnlichen Themen an um mich inspirieren zu lassen”, dabei sollte man aber vorsichtig sein. Zum einen weil man dann doch stark beeinflusst wird und danach nicht mehr weiß, was is eigentlich selbst ausgedacht und was nur kopiert. Inspirieren lassen ist ok, man muss aber den Absprung finden, damit es nicht zum kopieren / klauen wird. Deshalb halte ich es für am sinnvollsten ersteinmal sich seine eigenen Gedanken zu machen, sich die zu notieren, auszuarbeiten, bevor man spicken geht. Das “spicken” sollte dann aber wirklich nie in kopieren übergehen! Nie! Zum einen weil es wirklich mies gegenüber dem ist, der sich das ausgedacht hat und zum anderen, weil deine Seite dann völlig uninteressant und überflüssig wird. Wer braucht schon doppelte Inhalte? Eine Seite im Web reich vollkommen aus. Deine Seite wird nur Erfolg haben, wenn sie etwas neues bietet, auch wenn es das Thema schon gibt.
Ach und übrigens, Besucher sind nicht blöd
Sie merken schnell, ob man sich gerne mit einem Thema befasst oder nicht, oder wie liebevoll ein Text geschrieben worde und wie nicht. Außerdem bleiben Kopien nie unbemerkt… da kannst du dir echt sicher sein.
Zusammengefasst:
- Eine Mindmap hilft beim Thema finden
- Bleibe einzigartig und biete immer Neues
- Kopierte Inhalte sind keine Inhalte
- Das Thema muss die Spaß machen, alleine schon wegen dem Zeitaufwand
- Setze eigene Trends
Die weiteren Teile

Hier bloggt: Nadine, 22 Jahre alt, glücklich vergeben und studiert an der Hochschule Darmstadt "Soziale Arbeit".
Sieh’s doch...








Für Anfänger finde ich das sehr schön und hilfreich. Vielleicht hält es ja sogar die eine oder andere davon ab, unkreative, zusammenkopierte Seiten zu erstellen.
Ich habe aber eine große Sorge
Ich befürchte, dass da eine gewisse Toastbrotfraktion schon sehr überfordert ist, einen so langen Text

a) zu lesen
b) zu verstehen
c) umzusetzen
Vielleicht überlegst du dir, einen Comic daraus zu machen, so Bildchen meine ich, ganz einfach zu verstehen eben
Ach ja und bei den Typen der Homepaageersteller hast du einen glatt unterschlagen
Da wäre noch die Gruppe, die unbedingt eine Homepage haben muss, weil eben alle eine haben, die aber nichts, absolut gar nichts lernen oder alleine machen wollen.
Das sind auch die, denen man, wenn man ihnen schon den Allerwertesten hinterherträgt, sowieso nichts recht machen kann
ich hab zwar keine richtige homepage sondern nur nen blog… aber dafür nen richtig guten…
ja das stimmt …
Weisste Liliana, ich hatte halt schon die perfekte Homepage und da mir das auf Dauer zu wenig Ansporn ist, habe ich nun vor den perfekten Blog zu kreiern.
Dacht ich mir
Es ist spät, ich bin müde - habe das Blog nur kurz überflogen, da fiel mir das Wort “Degus” ins Auge. Das sind echt die besten Tiere! Das macht diese Seite sympathisch. Morgen lese ich weiter.
Grüße, Keks
Ich habe vor 7 Tagen meinen Sohn verloren und möchte nun für ihn und in seinem Sinne eine Homepage einrichten.
Ich bin dankbar für die Anfängertipps!!!!!
Nicht von Neidern unterkriegen lassen!!!!!
Leo
Das tut mir sehr leid für dich!
Ich würde gerne deine Seite über ihn sehen. Vielleicht meldest du dich kurz und nennst mir die URL!
Wünsche dir noch viel Kraft in dieser schwierigen Zeit!