Inspiration ein laues Lüftchen, das man entweder genießt oder unbemerkt vorbei ziehen lässt.
Inspiration ist ein “Sale” Schild in einem Einkaufscenter.
Inspiration ist das, was einen weiter denken lässt.
Inspiration ist mehr als nur eine neue Idee.
Inspiration ist der Blick dahinter, das weiter gehen, das immer mehr entdecken, immer mehr gestalten,…
Inspiration ist ein Wolkenhimmel und eine Kamera.
Inspiration ist ein Blatt Papier und ein Stift.
Woher kommt Inspiration? Wie kommt Inspiration zu mir? Kann ich mich selbst inspirieren? Und wo fängt Inspiration an, wo hört Kopieren auf?
Das sind Themen mit denen ich mich in diesem Blogeintrag beschäftigen muss. Und ich bin ehrlich: Es fällt mir schwer. Oft sitze ich vor meinem Grafikprogramm, mache diese, mache jenes und bei rauskommen tut nichts. Dann gibt es die Momente, an denen sieht man etwas. Ein Sale Schild in einem Einkaufsladen z.B. und mein denkt sich “sieht gar nicht so schlecht aus, ob ich das wohl besser hin bekomme? Ob ich wohl aus dieser Idee etwas schönes zaubern kann?” Dann geht man nach Hause, setzt sich vor sein Grafikprogramm und sagt “Ja, ich habe es besser hinbekommen!”
Aber wo ist der Unterschied zwischen diesen beiden Situationen? Ist das nun so, dass ich alleine nichts hinbekommen würde? Oder ist es so, dass man eben manchmal kann und manchmal nicht? Inspiration zieht eine Idee hinter sich her, ein Gedanke, der nun weiter ausgereift wird.
Wie funktioniert mein Gehirn? Kann ich mir wirklich vor ein leeres Blatt Papier setzen und mir kommt eine ganz neue Idee? Oder beruht nicht alles auf etwas, das schon da war. Das man nun weiter ausführt, dabei ganz andere Dinge bemerkt, verändert, entdeckt und gestaltet?!
Beruht als das was ich mir ausdenke auf Gegebenheiten, die mir entweder unterbewusst oder bewusst die Inspiration verleihen?
Aber die wichtigste Frage: Wo fängt Inspiration an und wo hört Kopieren auf? Wir sind uns einig, dass eine 1:1 Übernahme eine Kopie ist. Und was ist eine 1:0,5 Übernahme? Eine halbe Kopie? Eine hinzugefügte Idee? Oder muss es anders heißen: 1:2 Übernahme, da man es erweitert und verbessert hat?
Ein heikles Thema und ein schwer zu deutendes Wort…
Und wie komme ich nun zu Inspiration…?? Ganz einfach: Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, erkennt und bemerkt all die wunderbaren Momente und Augenblicke, die es wert sind weiter gedacht und verarbeitet zu werden. Wenn es nicht gleich klappt, dann irgendwann. Ich habe vor 1 Jahr ein Foto auf dem Kindergartenfest meines Patenkindes geschossen und es nun erst zu einem her-life.com Design verarbeitet, da mir erst jetzt die super Idee dazu kam
Gut Ding braucht Weile.
Mein Tipp: Notizbüchen, Stift und Foto immer bereit halten!
Aber wo Inspiration beginnt und Fake endet muss jeder für sich selbst entscheiden.





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