Antje möchte in ihrer Blogparade, die hoffentlich von euch allen unterstützt wird, etwas über die Familien wissen. Da ist es für mich natürlich auch selbstverständlich daran teilzunehmen. 
Ich werde mich nicht direkt an die Fragen halten, sondern frei erzählen. Wer also auch teilnehmen will und Fragen braucht, schaut einfach bei Antje vorbei und holt sie sich dort ab. Trackback nicht vergessen!
Ich habe noch keine “eigene” Familie, was ich auch mit 22 noch völlig legitim finde, bin aber noch in meine Familie eingebettet. Das besondere an meiner Familie ist, dass alle in einem Ort wohnen, sozusagen fast neben an.
Trotzdem sehe ich sie durch meinen Auszug vor 6 Monaten nur noch recht selten. Ich komme zwar jedes Wochenende nach Hause, aber es ist dann schon anstrengend jeden zu besuchen und das gleiche zu erzählen. Von dem her bin ich sehr froh, dass viele mein Weblog lesen. Dann kann man wenn man sich trifft gleich zum Wichtigeren kommen.
Meine Familie besteht aus meiner Mutter und meinem Bruder und mir (plus Freund). Zur engeren Familie mütterlicherseits gehören Oma & Opa, meine zwei Onkel (Brüder meiner Mutter) und deren Frauen. Mein einer Onkel hat dann noch drei Kids – Julia, Luis und Atessa.
Und nicht zu vergessen meine Großtante, die wirklich neben an wohnt.
Ich weiß ja, dass es oft heißt: Die Familie sucht man sich nicht aus, die hat man halt. Aber ich bin schon recht zufrieden mit dieser Familie. Man kann sich immer auf sie verlassen, sie helfen einem bei egal welchem Problem und fahren auch mal nachts nach Darmstadt zum Löcher in die Wand bohren um dann von netten Nachbarn in viel zu kurzen Hosen darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass es noch andere Menschen gibt, die nachts schlafen. 
Ich denke auch dadurch, dass wir alle in einem Kaff wohnen ist es leichter den Kontakt aufrecht zu erhalten und mal schnell auf einen Kaffee beim anderen vorbeizukommen. Von dem her kennen und verstehen wir uns auch sehr gut. Klar gibts immer mal wieder Streit und es kommt zu Diskussionen, aber das ist ja etwas menschliches.
Ich war die Erste / die Älteste. Das erste Kind in der Familie und eben die erste Enkelin. Das ist nicht immer schlimm, weil man eben einen bestimmten Status besitzt, aber es war nicht immer leicht, immer alles durchboxen zu müssen. Wenn ich heute sehe, was die Kleinen bei Oma & Opa so dürfen, das hätte ich mir als Kind nicht erlauben dürfen.
Aber das ist ja auch etwas normales, dass ältere Geschwister es in vielem schwerer haben, wodurch die Jüngeren dann profitieren. Und ich weiß auch, dass jüngere Geschwister das nie so sehen, aber lasst euch gesagt haben: Es ist einfach so! 
Das System unserer Famillie wurde durch die Geburt von Luis und Ati noch ein wenig komplizierter, denn ich bin auch die Patentante vom kleinen Luis (5). Und mein Bruder ist der Patenonkel von der kleinen Atessa (2).
Luis wurde am 16. Juli 2002 geboren. Wenig später eröffnete mit mein Onkel, dass ich seine Patentante werden soll. Das war auch ein Süßer Moment… Er hatte den kleinen Luis auf dem Arm und meinte “Schau mal Luis, da sitzt deine Patentante.” Und das wars dann. Ich bin Patentante. 
Luis ist cool. Ich glaube Luis is das coolste Kind das rumläuft und ich muss wirklich laut los lachen, wenn ich in meinen “alten Aufzeichnungen” lese, was der so für Sprüche bringt. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten:
Wir waren einmal bei Oma, dann haben Patrick (mein Bruder), Julia, Luis und ich rumgetollt. Dann sage ich zu Luis. “Wir haben schon dumme Geschwister” Er dann “Ja” und grinst so süß wie auf dem Bild oben auch.
Herrlich.
Am liebsten arbeit Luis. Andere Kinder nennen es im Garten spielen, er nennt es arbeiten. So buddelt er am liebsten Löcher in Opas Garten, fährt den Dreck mit seiner Schubkarre umher oder mäht den Rasen mit seinem eigenen Rasenmäher. Dabei sollte man ihn besser nicht stören und wenn dann nur helfen! Aber niemals im Weg stehen. Im Sommer wollte er einmal mit mir gemeinsam ein Loch buddeln. Also bekam ich die grosse Schaufel und er eine kleinere. Den Boden, den ich lockerte schaufelte er dann in die Schubkarre. Nach einiger Zeit schaute er mich an, strahlte und meinte zu mir: “Woah, du arbeitest aber toll mit!”
So macht man sich Freunde. 
Ein weiteres schönes Erlebnis war auch der Besuch in der Wilhelma mit dem kleinen Luis. Ich glaube ich ich habe schon mal erwähnt, dass mein Freund ihm das Wort “knutelig” beigebracht hat, was er dann immer wieder laut vor dem Eisbären-Becken gerufen hat. 
Also ich hab ihn sehr lieb, den kleinen Dicken. Natürlich auch Atessa und Julia. Julia, die mich obwohl sie sechs Jahre jünger mit ihrer Körpergröße überholt hat.
Vielleicht kann man folgendes als Fazit nehmen:
Familienfeste sind bei uns immer sehr lustig! 
Und auf die Frage “Braucht ihr “Familie” oder könntet ihr auch gut ohne?” ein ganz klares: Ja ich brauch meine Familie!





Toll
danke für diesen tollen Artikel 

Mal schauen ob dich noch jemand toppen kann
Bist als Dritte in meiner Liste!
wow ich wusst gar nich dass wir so ne geniale familie sin

naja okay dass wir besonders intelligent und hilfsbereit sind schon…un den bösen blick ham wir auch alle drauf
is dir aufgefallen dass meine haare da toll liegen?

hab ich grad bemerkt…musst ich jetz auch mal erwähnen is nämlich ne ausnahmesituation
Meine Haare fallen heute so als … hm

Sollte ich sie echt abschneiden
du schaffst es echt ncih die mal wachsen zu lassen oder??
dann fallen sie bestimmt auch so toll wie meine
[...] ihrem Mann die ausgefallensten Haustiere – nämlich Degus – hat. Den nächsten Tag folgte Nadine von Her-Life mit ihrem tollen frei geschriebenen Artikel! Nila fasste sich dafür im 7ten Kommentar recht [...]
[...] ihrem Mann die ausgefallensten Haustiere – nämlich Degus – hat. Den nächsten Tag folgte Nadine von Her-Life mit ihrem tollen frei geschriebenen Artikel! Nila fasste sich dafür im 7ten Kommentar recht [...]
ääämmmmm FREUNDIN welche??? bitte ändern sonst gibts haue und die wut is noch in mir!