Ja wer bloggt denn nun besser? Frauen oder Männer? Gibt es überhaupt ein besser oder nur ein anders? Oder sind doch beide Geschlechter gleich geil auf viele neue Kommentare, viele Besucher und der Blogsucht verfallen?
Wichtige Info vorab: Gedanklich orientiert sich dieser Beitrag an dem von Gregel.com.
Wenn wir also bei null anfangen, dann würde ich schon sagen, dass ich einen “Frauen-Blog” habe. Das liegt für mich vor allem daran, wenn ich blogge und dann denke: “ohje, das wird die Männer nun gar nicht interessieren.” So z.B. wenn es für mich darum geht, mir eine neue Frisur zuzulegen. Dann bin ich aber auch so freundlich und schreibe gleich in den Artikel, dass das ein Frauenthema ist. Und siehe da: Es kommentieren auch nur Frauen.
Was mich nächsten Punkt bringt: Die Kommentare.
die Frau von heute kommentiert bei Frau. Die Frau, die mit ihrer Freundin zusammen auf Toilette geht, kommentiert auch bei ihr ;-)
Eigentlich finde ich diesen Vergleich richtig nett.
Wobei er natürlich schon sehr Klischeebehaftet ist. In meinem Blog kommentieren auch sehr viele unterschiedliche Menschen, Blogger, Geschlechter: Wenn man von mir als Top-Kommentierer absieht, ist auf Platz 2 aber ein Mann. Wohingegen die Plätze 3-6 wieder von Frauen besetzt sind, danach kommt ein Mann und anschließend wieder 5 Frauen. Ingesamt sind unter den 20 Top-Kommentierer 8 Männer!
Stimmt es also wirklich, dass Frauen mehr bei Frauen kommentieren und Männer mehr bei Männer? Meine Statistik sagt dazu ganz klar: Nein, das stimmt nicht. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich nie der wirkliche “Mädchen-Typ” war. Ich habe schon immer mehr Männer als Freunde wie Mädels und fühl mich in so Männer-Runden auch ganz wohl.
Vielleicht schreibe ich aber doch total Mädchenhaft und die Männer lesen das nur um die Frauen besser zu verstehen?
Kann man überhaupt durch Bloglesen das andere Geschlecht besser verstehen? Kann man? Bin ich vielleicht doch ein totales Mädchen? Hilfe, das verwirrt mich jetzt. 
Kommen wir also zum nächsten Punkt in einem Frauen-Blog, den Beiträgen. Sind sie denn wirklich:
Persönlicher, ausschmückender, blumiger.
Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht trifft das bei mir so zu. Ich kenne aber auch viele Mädels, die weniger durch Worte, als durch kurze Aussagen oder Fotos klar machen um was es denn eigentlich geht.
Aber gibt es nicht genauso Männer, die sich einfach nicht kurz fassen können und auch ausführlich bloggen? Wobei ich, wenn ich jetzt an einige Blogs denke, die ich abonniert habe, dass der Punkt “persönlicher” wirklich auf den Großteil der Frauen zutrifft.
Generell glaube ich nicht, dass es am Geschlecht liegt, ob ein Beitrag erfolgreich wird. Vor allem da Frauen und Männer oftmals über genau das selbe bloggen. Frauen und Männer nähern sich einander an. Sowohl im wahren Leben, als auch beim bloggen.
Nehmen wir doch einfach das Beispiel Fußball WM. Das schauen die Frauen jetzt doch auch zusammen mit den Männern an. Was genau das selbe ist, wie wenn sich Frauen und Männer Gedanken über ihren Pagerank oder das neuste Wordpress Update machen.
Der Grat zwischen Frau und Mann sein, hat sich einfach verringert. Emanzipation und so.
Ob das schlimm ist? Meiner Meinung nach nicht. Ich lese genauso gerne Blogs von Kerlen, wie von Frauen, wenn mich die Schreibweise, die Themen und die Person unterhalten kann.
Das heißt dann also, wenn “Persönlicher, ausschmückender, blumiger” das Rezept zum Erfolg wäre, wäre es egal ob ein Mann oder eine Frau bloggt, hauptsache man bloggt genau so.
Und abschließend die Antwort auf die Frage:
Muss man also Frau sein oder Robert Basic heissen, damit keine Kommentararmut herrscht?
Sind Frauen womöglich die besseren Blogger?
Ok, keine Antwort: Eine Gegenfrage: Ab wievielen Kommentaren pro Tag ist ein Blog denn als erfolgreich zu betrachten?
Um sich darüber Gedanken machen zu können muss man viel tiefer blicken: Warum blogge ich? Wie wichtig sind mir Kommentare? Braucht mein Blog Kommentare um zu überleben? und und und!
Es gibt Blogs die brauchen meiner Meinung nach keine Kommentare. So zum Beispiel der Kopfschüttel Blog. Ich lese jede Story, aber kommentiere fast nie, aber dieses Blog braucht es für mich auch nicht. Er lebt auch so.
Andere Blogs dagegen leben von Kommentaren oder werden dadurch erst interessant. Dazu zähle ich jetzt einfach mal meins, da ich auch sehr gerne in den Kommentaren mit den Lesern Kontakt aufnehme, eigene Meinungen erfahren möchte etc.
Mein persönliches Fazit zum Thema wer bloggt besser: Ganz klar die Frauen!
Aber das wussten wir ja schon vorher. 
Ok Spaß bei Seite: Jeder bloggt gut und jeder auf seine eigene Art und Weise. Die einen erwischen halt mehr den Mainstream und somit mehr Kommentare, andere haben eine Nische gefunden und viele Kommentare, weil sie Stammleser haben. Aber auch auf die Kommentare kommts nicht an: Qualität statt Quantität. 
Lange Rede kurzer Sinn – mein endgültiges Fazit: Macht doch was ihr wollt, hauptsache ihr bloggt und belebt das Internet!
PS: Ich könnte ewig so weiter philosphieren, möchte aber jetzt eure Meinung zu diesem Thema hören. Vielleicht gibts nach vielen Kommentaren ja einen Teil 2, wenn ihr mir weitere Klischees, Meinungen, Statistiken zu diesem Thema bietet!

Hier bloggt: Nadine, 23 Jahre alt und studiert "Soziale Arbeit". Gebloggt wird über alles was Lust und Laune macht! 


Bin ja voll deiner Meinung, du hast es gut getroffen. Vor allem spielt auch immer mit ein das es auch Phasen gibt wo generell wenig bloggen und kommentieren etc. Interessante Aspekte aber auf jedenfall.
Ich denke auch jeder ist auf seine Weise erfolgreich. Aber ich habe auch schon bemerkt das bei mir kürzere Beiträge besser ankommen, als die längeren, deswegen bemühe ich mich auch immer, mich relativ kurz zu halten. Klappt aber auch nicht immer
.
In dem Sinne, auf ein fröhliches weiterbloggen.
Interessantes Thema, darüber hab ich mir vor Ewigkeiten auch mal Gedanken gemacht.
Grundsätzlich denke ich, dass man auf den ersten Blick nicht differenzieren muss zwischen Männern und Frauen, sondern das wir zuerst einmal alle zusammen in eine Kategorie gehören: Blogger.
Daraus ergibt sich automatisch schonmal ein grundsätzliches Interesse an der Materie selbst (Statistiken, Blogsoftware, usw.)
Wenn ich dann weitergehe und nachsehe, wie mein Leseverhalten ist, stelle ich fest, dass ich insgesamt mehr Blogs von Frauen lese als von Männern (35 Frauen / 25 Männer). Gleichzeitig stelle ich aber auch fest, dass auf meinem Blog weitaus mehr Frauen kommentieren und auch mehr Kommentare gewschrieben haben als Männer. Da ich bekanntlich ein Mann bin, bin ich entweder eine Ausnahme oder das sich “gleich und gleich gern gesellen” stimmt nur bedingt.
Ich kann meinen eigenen Schreibstil nicht beschreiben, aber ich persönlich mag es sehr, wenn etwas “blumiger” geschrieben wird – und das scheint bei Frauen wirklich häufiger der Fall zu sein.
Ich denke es hängt ganz davon ab, was man selbst an Schreibstilen lieber mag… denn man wird natürlich da häufiger lesen, wo dem Geschmack entsprechend geschrieben wird.
Entschuldige, dass der Kommentar ein bisschen sehr lang geworden ist, obwohl er letztlich kein eindeutiges Ergebnis anzeigt.
boah bekommst du dafür eine Zensur? Das ist ja mal ein Eintrag… ich musste mich richtig anstrengen diesen zu lesen!
Ich persönlich empfinde es als egal wer besser bloggt. Ich lese Männer und Frauen bzw. Mädchen.
Für mich ist es wichtig, dass ich die Schreiberei gerne lese und mich die Themen interessieren.
Bei mir im Blog kommentieren meist die Frauen, weil ich ein typisches Mädchenblog habe. Gut nicht mit sovielen Smilyes oder vielen bunten Dingen aber kochen und backen ist doch eher die Frauendomäne, oder? Einige Männer “verirren” sich doch mal zu mir, was mich auch freut aber im Grunde genommen ist es mir aber egal wieviele Leute mich lesen. Denn ich blogge für mich und freue mich darüber wenn ich mit meinen Gedanken oder Geschreibe anderen eine “Freude” machen kann.
Moin, zunächst einmal fühle ich mich geehrt, dass ich in deinem Artikel genannt und zudem noch derart beschmeichelt werde. Danke!
Wobei die Ehre eher meiner Liebsten gilt, schließlich ist sie es, die ständig für neue Geschichten sorgt; ich muss das dann ja nur noch aufschreiben. ;-)
Zu den Kommentaren:
Kommentare sind wichtig und unterscheiden ein Blog von einer Homepage. Sie liefern Feedback sowohl an den Autor als auch an andere Leser. Kommentare machen Beiträge facettenreich und oft ergänzen sie den Beitrag selbst mit Informationen oder Sichtweisen, die der Autor gar nicht hatte. Ohne Kommentare bleibt ein Blog, was das Fernsehen seit jeher ist: eine Einbahnstraße.
Zudem sind die Kommentare für den Blogautor wie der Applaus für den Schauspieler auf der Bühne: Kommentare motivieren – gerade in der Anfangszeit – weiterzumachen.
Zu Männern und Frauen:
Natürlich bloggen Männer besser. ;-)
Männer oder Frauen?
Ich denke es liegt an den verschiedenen Menschentypen. Wenn ein Mann total lustig ist und eine Frau irre langweilig, dann wird sich das evtl. auch im Schreibstil niederschlagen.
Wie auch du geschrieben hast..eigentlich egal…Hauptsache es wird gebloggt!
Ich finde nicht, dass man das am Geschlecht ausmachen kann. Ob ich einen Beitrag gut finde oder nicht, liegt eher an meinen Interessen. Klar, diese werden evtl. durch das eigene Geschlecht bestimmt, aber das hat ja nichts mit der Qualität des Artikels zu tun. Nur weil es mich nicht interessiert, ist er ja noch lange nicht schlecht.
Ein wirklich sehr gut gemachter Beitrag mit unglaublichem Fleiss.
Ich glaube auch nicht das hier wieder verallgemeinert werden sollte. Mein Schreibstil als Frau ist sicherlich auch nicht anders, als der von einigen Männern. Wir sollten endlich aufhören Trennstriche zu ziehen. Die sind in den meisten Fällen schnell wiederlegbar.
Ich finde, man kann schwer sagen, wer besser bloggt. Meiner Meinung nach kommt das wirklich nur auf die Person an bzw. auf die Menschen, die den Blog lesen, weil sie von dieser Person auf irgendeine Weise angesprochen werden. Ob Frau oder Mann, das ist eigentlich egal. Und ich denke auch, es kommt nicht darauf an, dass man viele Leser und Kommentatoren hat, sondern dass man welche hat und diese treu sind. Mein Blog wird ja z.B. sehr selten gelesen, aber ich habe einige sehr treue Leser und die würde ich gegen keine tausend mehr eintauschen.
Liebe Grüße und einen schönen Abend noch.
@Kathi: Jeder definiert für sich ja auch erfolgreich sein anders.
@Konna: Nee nee, hier darf man nicht lange kommentieren ohne Ergebnis
Nee im ernst, ich versteh schon was du meinst. Ich glaube auch, dass es am Schreibstil liegt ob man etwas liest oder nicht. Dazu kommen dann noch die Themen und die Art und Weise des Autors.
@Nadinechen: Öhm nee. Aber wenn ich selbst nicht weiß worauf ich eigentlich hinaus möchte, dann wird das meistens länger und verwirrender
Weil ich dann während ich schreibe meine Gedanken ordne.
@Kopfschüttler: Ehre, wem Ehre gebührt oder so
Deiner Aussage über die Kommentare stimme ich voll zu.
@eve: Ja genau
@Katti: Eben, die Geschmäcker sind verschieden und das ist ja auch gut so.
@Steffi: Genau, diese Widerlegung wollte ich mit diesem Beitrag erreichen. Es wäre doch total dämlich einen Blog nicht zu lesen, nur weil er von einem Mann stammt.
@Maren: Das ist natürlich immer gut, wenn man seine Stamm-Kommentatoren hat und sich mit denen auch gut versteht