Okt
21.

Ist mein Blog oberflächlich?

Gestern bin ich mal wieder Zug gefahren und hatte dabei auch mal wieder Zeit etwas zu lesen. Um genau zu sein, lese ich eine Art Selbsthilfebuch, mit dem ich mir erhoffe etwas aufzuarbeiten. So sind wir Sozialarbeiter halt, wenn wir niemanden sonst zum therapieren haben, therapieren wir uns eben selbst. Oder wie mein Prof es mal nannte: Ihr seid doch auch nur alle hier, weil ihr verkorkst seid.

Beim lesen dieses Buches kamen mir dann allerhand Gedanken zu dem Thema an sich und wie ich eigentlich damit umgehe. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich viele Dinge schon gerne thematisieren würde, eventuell auch gerne andere Gedanken dazu hören würde. Das sind aber genau die Dinge, die ich hier niemals bloggen würde, was ich wiederrum sehr schade finde.

Immerhin findet man hier ja neben Name und Adresse auch weitere Details zu meiner Person, d.h. man verbindet eine reale Person mit diesem Blog. Und hier möchte ich einfach verschiedene Dinge aussparen, die niemanden etwas angehen. Wobei ich auf der anderen Seite denke, wenn ich einen ganz anonymen Blog hätte, dann hätt ich wahrscheinlich auch keine Probleme damit etwas intimere Gedanken zu veröffentlichen, da man es ja nicht direkt auf mich zurückführen kann.

Im Zuge dessen frage ich mich also wie unpersönlich und oberflächlicher eigentlich dieses Blog ist. Klar schreibe ich auch oft Texte, in denen ich etwas mehr über mich erzähle, gerade auch in Bezug auf mein Studium, oder Texte, wo ich mir Gedanken zu etwas mache. Aber neben dem finden sich hier eben auch viele Stöckchen, Blogparaden oder “langweilige” Geschichten über andere Menschen (Promis), was für mich eine gewisse Oberflächlichkeit des Bloges zeigt.

Aber die Frage ist natürlich immer, wie weit man denn gehen möchte. Auf der einen Seite, möchte man ja gerne jeden Tag bloggen und auch jeden Tag etwas spannendes und interessantes oder auch lustiges veröffentlichen, da kommen dann Stöckchen als Lückenfüller manchmal ganz Recht. Aber auf der anderen Seite, habe ich das Gefühl, dass ingesamt die Qualität leidet und damit auch das, was ich mit diesem Blog erreichen möchte.

Das Ziel meines Bloges ist es im Grunde meine Gedanken über mich und die Welt zu veröffentlichen. Wobei ich wie ihr ja merkt, jetzt an dem Punkt angekommen bin, wo ich viel über mich gebloggt habe, aber mich frage, ob das wirklich das relevante oder spannende ist. Ich aber wirklich nicht, zumindest nicht auf diesem Blog, tiefer gehen möchte. Die Frage ist aber auch, selbst wenn ich ein zweites anonymes Blog hätte, würde ich dort wirklich ehrlich sein?

Wie ehrlich ist denn generell die Blogwelt? Jeder zeigt doch Ausschitte von sich, Etappen aus seinem Leben, Momentaufnahmen. Ist es denn überhaupt möglich oder sinnvoll einen, wie Suriel es nennt, Seelenstriptease hinzulegen?

Versteht mich nicht falsch, ich werd dieses Blog nicht schließen und auch weiterhin regelmäßig bloggen. Ich mache mir nur Gedanken welche Infos wirklich auf dieses Blog gehören und welche nicht, genauso welche Kategorien oder Themen eigentlich ursprünglich hier rauf sollten und welche ich wieder streiche.

Ich glaube, dass ein erster Schritt für mich sein wird, dass ich in nächster Zeit keine Stöckchen mehr beantworte und den Samstag zu einem blogfreien Tag erkläre.

Eventuell werde ich es dann vielleicht wagen einen Zweitblog aufzumachen, von dem ihr dann natürlich nicht wisst, dass ich es bin, um dort andere Themen aufzugreifen. Aber dessen bin ich mir überhaupt nicht sicher. Ich schreibe eben sehr gerne und kann auch während ich schreibe meine Gedanken für mich sehr gut ordnen, was für euch dann meistens schwieriger zu lesen ist.

Vielleicht schreibe ich aber auch manche Themen einfach offline auf. Das soll es heutzutage ja auch noch geben. Dann schreibe ich eben mein erstes Buch, meine Biografie und irgendwann könnt ihr das dann im Handel kaufen. Ihr seht, ich scherze wieder, aber vielleicht versteht ihr ja so ein wenig, was für Gedanken mich im Moment so beschäftigen.

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18 Kommentare zu “Ist mein Blog oberflächlich?”

  1. Suriel Suriel am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Klasse Naddel, Du hast meine Gedanken perfekt auf den Punkt gebracht, genau das ist es, was mir gestern so durch den Kopf ging, als ich meinen Beitrag schrieb.Wie ich sehe stehe ich da derzeit nicht alleine mit, es scheint momentan eine Art Lethargie in der Bloggerwelt ausgebrochen zu sein

  2. Antje Antje am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Gerade bei dir finde ich das die Themen - aus oberflächlichem Geplänkel über Stöckchen und Promis und deinen erklärenden und nachdenklich ernsteren Gedanken - dein Blog ausmachen.
    Genau das macht es für mich nämlich nicht oberflächlich sondern menschlich.
    Kein Mensch kann den ganzen Tag nur ernste Themen ansprechen - jedenfalls ich nicht
    Ich weiß auch nicht was so viele gegen Stöckchen haben ich finde sie sehr aussagekräftig (je nach Stöckchen natürlich).
    Diese ganze Rummeckerei an Blogstielen von anderen geht mir eh gehörig auf die Nerven

  3. Danyo Danyo am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Ich kann Antje eigentlich nur zustimmen. Die Mischung macht´s und du solltest dir deswegen keine Gedanken machen, ob dein Blog jetzt oberflächlich ist oder nicht.

    Blogs sind und bleiben kommunikative Medien, die ja gerade ein Gespräch oder auch eine Diskussion zu ernsteren Themen ermöglichen können und sollen.

    Ein Zweitblog für das Verarbeiten deiner wirklich intimeren Gedankengänge oder auch Meinungen zu deinem Studium wäre natürlich hilfreich für dich, jedoch wäre es auch wiederum eine Abspaltung eines Teils deiner Persönlichkeit, die du hier einfliessen lässt.

    Aber vielleicht wäre es ja auch am einfachsten, wenn du in Zukunft weiterhin nur hier schreibst, die dir wichtigen oder zu intimen Einträge aber mit einem Passwort schützen würdest. Wer wissen will worum es dann geht, der bittet dich um das Passwort. Somit würdest am Ende nur du entscheiden, wer von deinen Standardlesern mehr von dir wissen kann und darf, und wer nicht.

    Generell finde ich deinen Entschluss einen blogfreien Tag einzulegen sinnvoll. Bloggen soll ja auch weiterhin Spaß machen und keine Last/Verpflichtung/Qual sein. Schließlich ist es immer noch dein Leben an dem du uns teilhaben lässt, also entscheidest du auch wann das sein soll

    Liebe Grüße

  4. Maren Maren am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Ich finde überhaupt nicht, dass dein Blog oberflächlich ist. Und ganz im Ernst, warum solltest du tausend Menschen, die dir eigentlich im realen Leben fremd sind, deine innersten Gedanken anvertrauen? Das sind dann doch zu persönliche Dinge, die man mit sich selbst und seinen Freunden ausmachen sollte. Wenn ich z.B. eine Tiefphase habe, dann würde ich dass auch nicht öffentlich stellen. Es geht halt keinen etwas an. ;D Dafür gibt es dann ja wie gesagt Freunde. Oder ein Tagebuch - falls es überhaupt noch Menschen gibt, die in eins schreiben. Also ich tue das. x)

    Und ich lese deinen Blog gerne und wenn er nicht so wäre, wie du ihn führst, dann wäre ich sicher keine Leserin von dir geworden. Und die drei über mir sicher auch nicht.

  5. David David am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Das Blöde an einer Biographie ist ja, dass dann jeder weiß, wer dahinter steckt
    Du schreibst quasi das, was in Dein anonymes Blog käme, in ein Buch und schreibst Deinen Namen vorne drauf.

    Wäre mal ein interessantes Projekt, herauszufinden, ob das jemand kaufen würde.
    Überhaupt: Biographien von “berühmten” Bloggern - gibt es sowas schon?

  6. Katti Katti am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Nee also langweilig ist was anderes. Du lässt uns in viele verschiedene Bereiche blicken und das macht es halt so abwechslungsreich.
    Außerdem muss man die Sache immer noch realistisch betrachten. Bei wem passiert schon jeden Tag etwas außerordentlich Tolles, Spannendes, Einzigartiges? Du solltest dich nicht unter Druck setzen. Ich z.B. blogge nur, wenn mir danach ist bzw. wenn etwas Nennenswertes passiert ist.
    Und das mit den intimen Gedanken sollte dir überlassen sein. Vielleicht passen sie wirklich nicht hier hin. Das 2t Blog wäre natürlich eine Alternative, wobei ich es immer interessanter finde, etwas zu lesen, womit ich auch eine Person verbinden kann. Aber wie gesagt, das sollte deine Entscheidung bleiben.

  7. Hikari Hikari am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Ich denke, wenn es für die Leser langweilig wäre, wären die nicht alle hier

    Aber ich kann verstehen was du meinst. Daher ist mein Blog auch so gut wie Incognito. Den kennen nur so 3-4 Freunde, die aber so gut wie nie sich das anschauen. Und die Blogger, die schon länger bei mir lesen, dürfen dann eben auch meinen echten Namen erfahren, via StudiVZ oder so. Ich mach das auch gezielt so, da ich schreiben möchte, was mir in den Kopf kommt, egal welches Thema das ist. Und auch wenn ich meistens eher normale Alltagsgeschehnisse anspreche, war ja doch das ein oder andere brisante/ sehr private dabei.

    Ich hoffe für dich, du findest den Weg, den du eigentlich gehen möchtest mit deinem Blog. Und Offline-Beiträge sind immer eine gute Alternative

  8. Liliana Liliana am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Wenn man zuviel über’s bloggen nachdenkt, nimmt man es dann nicht schon zu wichtig? Dann geht ja ein Teil des Lebens für’s bloggen drauf, was bedeutet, das weniger Leben übrig bleibt, über welches ich bloggen kann

    Und was die Ehrlichkeit angeht: Wie gut kennt man denn auch real jemanden wirklich? Manchmal denk ich selbst gute Freunde, kennt man gar nicht wirklich - etwas worüber ich in letzter Zeit nachdenke zu bloggen… vielleicht fehlen bisher auch nur die richtigen Worte, um etwas intimes weniger intim auszudrücken.

  9. hans hans am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    ich blogge ja auch über den herrn gott und die welt. aber das dürfte doch für viele gerade das interessante sein. ganz private oder gar intime dinge oder gedamken würde selbst ich nicht veröffentlichen, das gehört auch nicht in ‘nen blog.
    ich denke, nach ein paar mal drüber schlafen solltest du dir klarheit verschafft haben, was du jetzt eigentlich möchtest und was nicht.
    allerdings finde ich die idee, einerseits einen zweitblog aufmachen zu wollen und andererseits hier einen blogfreien tag einzulegen nicht gut. denn mit einem zweitblog setzt du dich meines erachtens doch erst recht unter druck, diesen auch mit inhalten zu füllen.
    wobei die blogfreie zeit ja nicht auf einen tag beschränkt sein muss, denn blogfreie tage kann man ja auch wechselweise einlegen. Mach ich im übrigen auch öfter, meistens wenn ich unterwegs bin…

  10. Marlen Marlen am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    ICH finde Deinen Blog weder oberflächlich noch langweilig… im Gegenteil: Ich komme gerne her und lese und letztendlich ist es DEINE Sache, über was Du hier postet und was Dich grade beschäftigt. Ich denke, jeder Blogger sollte selber entscheiden, was er wann und über welche Begebenheit postet und was eben nicht. Und die, die`s nicht mögen, überlesen es dann einfach. Ich finde, ein Blog sollte nicht zu einer “Wissenschaft” ausarten. Letztendlich ist es DEIN Blog und jeden Geschmack etc. kannst Du eh nicht treffen.

    Lieben Gruss, Marlen

  11. Luigi Luigi am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Dein Blog oberflächlich? Selten so gelacht. Ich lese regelmäßig bei dir, auch wenn ich nicht immer kommentiere und bin nur ganz selten gelangweilt wieder von dannen gezogen. Und Stöckchen müssen auch nicht oberflächlich sein. Da kann man viel raus lesen. Vielleicht nicht unbedingt harte Fakten über dich aber an der Art wie manche Frage beantwortet wird entsteht ein Bild über die Person. Ey, ich bin jetzt voll der Freud

    Ein zweites Blog und gleichzeitig einen blogfreien Tag? Ich vermute mal das dies in die Hose gehen wird. Mach einfach so weiter wie bisher.

  12. Konna Konna am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Das ich hier gerne lese und auch die Themen gut so finde, wie sie sind, muss ich glaube ich nicht groß anführen, das weißt du hoffentlich.
    Deshalb nur kurz zu deinen Ideen:

    Ein blog- oder gar internetfreier Tag in der Woche ist echt ne gute Sache. Hab das ja vor einiger Zeit auch gemacht und das hat mir wirklich was gebracht. Der Abstand tut dem Blog gut, das Gefühl hatte ich bei mir jedenfalls. Und es bringt Themen, denn du kannst ja auch kurze Erfahrungsberichte über die freien Tage schreiben.

    Von einem anonymen Zweitblog würde ich dir aber abraten. Zu Beginn klappt das vielleicht ganz gut, aber früher oder später wird ein Blog leiden. Oder gar beide. Zumal der Blog nur sehr langsam bekannt werden würde, denn Kommentare auf anderen Blogs würdest du ja vermutlich weiterhin mit Link auf dieses Blog hier schreiben, nehme ich an.

    Wenn du einen Ausgleich zu Her-life brauchst, frag doch mal rum, ob ein paar andere Leute Lust auf ein Gemeinschaftsblog haben, am besten mit fester Thematik. Ein “Pädagogenblog” zum Beispiel. Da würde ich mich sogar als Gastautor anbieten, bin ja auch angehender Pädagoge. oder ein “Studentenblog”. Nur mal so als Idee.

    Zuletzt noch zu “privaten” Dingen im Blog. Ich weiß nun nicht, worüber genau du schreiben wollen würdest, aber ich mach es immer so, dass ich a) nur Dinge schreibe, aus denen man mir keinen Strick drehen kann und b)über andere Leute nur schreibe, was ich denen auch persönlich sagen würde, wobei ich die Personen dann meist dennoch so umschreibe, dass nur eingweihte wissen, wer gemeint ist - zumindest wenn es was Problematisches ist.
    Gibt ja aber auch genügend Privates, das man bedenklos öffentlich machen kann. Und das machst du doch eigentlich auch mit Fotobeiträgen etc. - also oberflächlich finde ichs hier überhaupt nicht.

  13. flash flash am 21. Okt 2008 Reply to this comment


    Ich habe wohlweißlich gleich angefangen anonym zu bloggen und bin auch in meinem persönlichem Umfeld mit dem Blog nicht hausieren gegangen. Von daher habe ich genau so einen anonymen Blog wie du ihn dir gewünscht hast. Und ich möchte es nicht anders haben, da ich einfach schreibe wie mir der Kopf gewachsen ist. Manchmal habe ich damit das Gefühl mir selber ein alte Ego geschaffen zu haben.
    Übrigens kannst du ruhig die Leser auf den neuen Blog mitnehmen, die du nicht persönlich kennst.

  14. Mausz Mausz am 22. Okt 2008 Reply to this comment


    Also oberflächlich ist dein Blog sicher nicht! Das nehme ich direkt mal vor weg.
    Du bloggst doch auch über private Sachen, aber okay, die wirklich intimen Dinge bekommt man nicht zu lesen… Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist, aber lesen hier denn viele Leute mit, die du persönlich (sprich real) kennst? Bei mir ist das (zum Glück) nicht der Fall und ich bin ein Mensch, der im Internet weniger Scheu hat, etwas über sich preis zu geben. Mir ist bewusst, dass es quasi jeder lesen könnte, aber ich schreib eigentlich auch nicht solche Sachen wie “A ist blöd” oder “ich hatte heute s** mit B” oder sowas. Das gehört für mich auch sicher nicht auf einen Blog. Aber wenn es mir - aus was für Gründen auch immer - schlecht geht, dann schreibe ich das meist auch. Irgendwie finde ich es nicht schlimm, wenn man irgendeinen “Fehler” oder eine Macke hat. Wenn man drüber schreibt, beschäftigt man sich damit und oft kommt man dann damit ja auch besser klar, denke ich. Aber naja, letztendlich liegt es bei jeder einzelnen Person, wie offen man auf seinem Blog sein will.
    Aber ein gesunder Mix aus Privatem und Allgemeinem finde ich nicht verkehrt.

    Von einem anonymen Zweitblog halte ich jetzt auch nicht so viel, weil du den ja nirgends wirklich bekannt machen könntest, denk ich.
    Ein blogfreier Tag ist aber sicher nicht verkehrt, wenn man sonst täglich bloggt. Aber ich würd den nicht auf einen bestimmten Wochentag legen, sonder lieber dann nutzen, wenn du vlt. eh gerade viel zu tun hast und ganz froh bist, wenn du nicht auch noch bloggen “musst”.
    Liebe Grüße & letztendlich ist es ganz allein deine Entscheidung mit welcher Variante und mit welchen Offenheitsfaktor du dich am wohlsten fühlst!

  15. Björn Björn am 22. Okt 2008 Reply to this comment


    Hallo! Darüber mach ich mir auch gerade so meine Gedanken - auf der einen Seite ist das Schreiben eine tolle Sache um sich abzureagieren und sich einfach mal mit anderen Themen zu beschäftigen. Themen, die vom Studium und Alltag ein klein wenig ablenken und für die man sich brennend interessiert - auf der anderen Seite fragt man sich schon “Hey, schreiben schön und gut - aber WER liest das? Und überhaupt: Will ich das eigentlich, das DIESE (vielleicht komischen, nervigen, ätzenden und hirnamputierten) Typen das lesen?” Hmmmm….eigentlich nicht!

    Oberflächlich finde ich dein Blog nicht - wenn mir ein Eintrag wegen der Überschrift nicht gefällt - lese ich ihn einfach nicht. Im Grunde schreibt man ja ein Blog für sich selbst - wenn andere Leute dann Kommentare abgeben und es mit Leben füllen ist das natürlich schön!

    Wie es mit meiner Seite weitergeht - keine Ahnung. Jedenfalls werde ich auf jeden Fall in der einen oder anderen Form weitermachen. Wie genau ist mir noch nicht klar.

    Hoffe mal stark, das du die Seite hier nicht einstampfst und weitermachst!!!

  16. Kathi Kathi am 22. Okt 2008 Reply to this comment


    Ich kann das sehr gut nachvollziehen, mir geht auch viel durch den kopf wo ich mich frage, gehört das überhaupt in einen blog? wenn man zu intensiv wird macht man sich verletzbar. manche nutzen auch die anonymität des internets um auf anderen herumzuchaken um ihren alltagsfrust abzubauen und haben einfach kein respekt davor das der schreiber auch nur ein mensch ist. deshalb denke ich sollte man schon vorsichtig mit wirklich privaten dingen sein. bzw. deshalb bin ich vorsichtig.

    ich finde deinen blog weder zu oberflächlich noch zu langweilig, denn er hat anspruchsvolle themen. du hast eine sehr bestimmte und humorvolle art zu schreiben. wenn es sein muss kansst du auch dinge bestimmt auf den punkt bringen, ich denke das ist das was dein blog und deine person ausmacht. bleib einfach so wie du bist, das ist schon ganz gut so .

    ich würde auch gerne ein paar dinge thematisieren wo ich mir aber absolut nicht sicher bin ob das dann nicht vielleicht zu sehr persönlich wird.

  17. Nadine Nadine am 22. Okt 2008 Reply to this comment


    Also ausnahmsweise beantworte ich jetzt nicht jeden Kommentar, sondern schreibe allgemein was.

    Zuerstmal vielen Dank für die vielen Kommentare und auch aufmunternde und nette Worte! Es bedeutet mir viel, dass sich jeder hier jetzt so ausgiebig geäußert hat.

    Da ich mir wie gesagt noch viel Gedanken machen, bringt es euch und mir nichts, wenn ich im Moment noch mehr dazu sage. Ich werde den Blog auf jeden Fall nicht einstampfen. Keine Sorge.

    Also danke für jeden Kommentar hier! Eventuell gehe ich im nächsten Beitrag zu diesem Thema drauf ein. Mal schauen wie es sich entwickelt.

  18. Mary Mary am 23. Okt 2008 Reply to this comment


    Ich glaube es ist fast unmöglich, einen blog wirklich “intim” zu machen und trozdem dabei annonym zu bleiben. Umgekehrt gehts schon eher, aber wer möchte schon seine Geheimnisse jedem anvetrauen, wenn man sie sonst nur der besten Freundin erzählen würde.
    Habe mir die Frage auch schon selber einmal gestellt und ja, mein Blog ist oberflächlich und wird es bleiben. Die Gedanken, die ich äußer, würd ich auch jeder Person auf der Straße erzählen, wenn ich danach gefragt werden würde.

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