Ihr kennt ja sicherlich alle die Rolltreppen, die es in Großstädten gibt. Dort steht dann meistens drauf: “Links gehen – rechts stehen.” Oder natürlich die Großstädter machen das schon ganz automatisch so 
Als ich heute wieder am Bahnhof war und echt schnell raus musste, da ich sonst meinen Bus verpasst hätte, habe ich genausowas bei den Wegen vermisst. Ständig kommt einer einem entgegen, dann rennt wieder einer mit dem Fahrrad rum, einer schleicht und schaut sich in der Gegend um. Ätzend.
Stattdessen sollte man “Laufspuren” einrichten. Links laufen die, die zu den Gleisen wollen. Rechts laufen die, die raus wollen. Diese Spuren sind dann nochmal unterteilt in:
1. “Vorsicht – aus dem Weg – ich habs eilig” und
2. “Ich laufe gemütlich”
Außerdem fand ich die Idee, die der eine hatte, der heute mit mir im Abteil saß gut, der meinte: “Wann gibts endlich wlan in den Bahnen?” Bei den Preisen (für 3 Haltestellen 1,90 Euro!!!) wäre das ja auch nur gerechtfertigt.
Also liebe Deutsche Bahn: Handelt!
In diesem Sinne, kann ich auch noch auf die empfehlenswerte Gruppe im Studivz hinweisen: “Für eine Mindestgehgeschwindigkeit in der Fußgängerzone” 




Dann weißt du ja, wie es jeden Sommer in der Fußgängerzone in meinem Heimatstädtchen zugeht. Wenn man “mal eben schnell” was erledigen will, kann man das vergessen. Über all stehen Touris rum, meist ziemlich planlos und es ist kein Durchkommen, vor allem, wenn mal kein Strandwetter ist, da könnte ich kalt kotzen, ehrlich!
Bei uns schlafen die Leute teilweise beim Einsteigen in den Zug ein. Das kommt wahrscheinlicher daher, weil sie schon vorab überlegen, wo sie sitzen könnten.
Zum Thema WLAN in den Bahnen: der DB traue ich leider nicht mehr allzuviel zu – kriegen sie es doch nicht mal hin, die ICE-T-Flotte in einer angemessen Zeit zu überarbeiten. Dazu Verspätungen, Personal, das kleine Mädchen auf freier Strecke rausschmeißt, gescheiterte Privatisierungsversuche etc.
Und bis die WLAN anbieten, ist wahrscheinlich die Hölle zugefroren…
In der Beziehung ist der Darmstädter Hbf wirklich ganz ganz schlimm.
Von daher würde ich zumindest diese Einteilung “links runter, rechts rauf” sehr begrüßen.
Und WLAN wäre bestimmt toll (vor allem, wenn man wie ich gestern eine Stunde in Messel festsitze, weil es die Lok mit “Herzinfarkt” dahingerafft hat), damit man was Sinnvolles tun kann, während man wartet. Allerdings habe ich da keine Hoffnung mehr das selber erleben zu dürfen
Ich finde die Idee mit den Laufspuren echt super
. Sowas sollte mal überall dort machen, wo viele Menschen durch die Gegend laufen und potentiell Stress haben.
Oh ja wie Recht Du hast, ich kann die Leute auch nicht leiden, denen man beim laufen die Schuhe neu besohlen kann
Solche Spuren sollte es aber auch in großen Einkaufscentren geben, vor allem im Lebensmittelbereich. Bin heute nach der Arbeit einkaufen gewesen und es war schon schwierig Freitagnachmittag einen Parkplatz zu finden. Aber die Leute in den Gängen bleiben einfach stehen, schauen da und dort. Schlimm! Ich glaube, dazu könnte ich auch fast noch einen Blog schreiben, als nur einen zu kommentieren^^
Hallo, Nadine
Wenn ein Bahnhof, wie z.B. Hannover, 2 Türen am Haupteingang hat, müßten es also ein Eingang und ein Ausgang sein.
In vielen Bahnhöfen kommen die Passagiere aus den Gleise von einer Seite. In Hannover aber kann man zu den Geleisen nach rechts und links zu den Treppen gehen die zu den Geleisen führen.
Wenn man Pech hat kommen dort nicht nur Leute aus der Gegenrichtung, sondern auch noch von der anderen Seite.
Ich finde dieses Menschengewimmel interessant.
Außer ich habs eilig.
Uwe
[...] In Berlin gilt auf Rolltreppen, wie bereits in diesem Beitrag erwähnt, die Regel “Links gehen, rechts stehen”. Gerade im Berufsverkehr ist diese “Regel” sehr nützlich und vermeidet an hoch frequentierten Orten wie einer Rolltreppe Verstopfungen. Das ich mir diese Regel nicht einbilde und es sie sogar in kleineren Städten gibt, beweist dieser Beitrag: http://www.her-life.com/weblog/2008/11/schnelllaufwege-am-bahnhof/ [...]