Das WG Leben ist für Studenten ja eigentlich fast schon obligatorisch… deswegen habe ich mich auch nach 2 Semestern in einer 1-Zimmer-Wohnung für das Leben in einer WG entschieden. Gut, zugegeben meine WG ist klein und ich muss nur mit einer Person klar kommen, aber WG Leben ist WG Leben und ich sag jetzt mal was dazu.
Eigentlich überwiegen nach 3 Monaten die positiven Aspekte. Ich fang mal ganz pragmatisch an:
Ich wohne in einer größeren Wohnung und habe eine richtige Küche und sogar einen Esstisch!! 
Ich wohne in einer viel schöneren Gegend und in einem Haus in dem außer uns nur 8 andere Mieter wohnen, im Gegensatz zu davor, wo ich das Haus mit geschätzten 100 Leuten geteilt habe.
Außerdem spart man ganz klar Geld. Zum einen teilt man sich vieles (Internet, Telefon,… ), aber auch die Wohnungspreise sinken, je mehr Zimmer man nimmt.
Und ich weiß ja nicht ob es daran liegt, dass wir Frauen sind, aber… unser Putz- und Einkaufsplan klappt super gut. Ich kann mich eigentlich nie beschweren, dass die Wohnung dreckig ist oder ich mich unwohl fühle. Laut meiner Oma erzähl ich das ja immer nur, dass es hier ordentlich sei, aber es stimmt wirklich, hier ist es ordentlich. 
Und nun mal zu der menschlichen Seite:
Es ist natürlich schön jemanden um sich herum zu haben, vor allem bei mir, die sich ja gerne mal weh tut oder schwer verletzt 
Man hat halt auch wieder jemanden, mit dem man gemeinsam frühstücken kann oder auch zum einkaufen, in die HS usw.
Natürlich gibts auch negative Seiten bzw. Seiten wo wir uns einfach als Menschen unterscheiden. Aber ich denke auch das ist ganz normal und es gibt bestimmt viele Situationen wo sie genauso von mir genervt ist.
Zum Beispiel vielleicht, wenn sie das Haus extra früh verlassen will um den Bus zu erreichen, ich aber der Meinung bin “das passt scho” und wir ihn dann verpassen. Ja… ich vermute, dann würde sie mich gerne mal in den Boden stampfen.
Aber so ist das halt manchmal…
Ich kann vielleicht als Fazit sagen, dass es manchmal nicht ganz einfach ist in einer WG zu wohnen, es aber generell keine falsche Entscheidung war und ich mich hier wohl fühle. 



Klingt, als wäre das WG-Leben genau richtig für Dich. Für mich käme das glaube ich nicht in Frage
Ja so ein WG – Leben kann durchaus klasse sein, man ist nicht so wirklich allein. Da bin ich ja beruhigt das du das so positiv betrachtest, wegen der, wie war das? Töpfe, oder so. *lach* Aber so ist das bei den Frauen. Ich seh mir gern noch deine Wohnungsfotos an, da ich auch nach neuen Aspekten für meine Wohnung suche
Das ist doch schön.
Ich finde es immer schlimm, wenn man etwas machen muss, bei dem man sich unwohl fühlt. Z.B. in einer Gruppe arbeiten, von der man keine Person mag. Und wenn man dann auch noch zusammen leben müsste und es klappt einfach nicht, dann .. tja, ist das halt doof. Und dass man sich manchmal auch ein bisschen über jemanden anders ärgert, das ist doch normal.
Ist ja auch in der Familie so und eigentlich hat man sich als Familie sehr gerne.
Ich bin zwar kontaktfreudig, aber ob das das richtige für mich wär … hm Hauptsache du fühlst dich wohl
Ich hab in ner 6er WG gewohnt gehabt, es war einfach toll, man hatte staendig wen um sich rum, hat sich alle Aufgaben geteilt und ich musste zu meiner Freude nie einkaufen gehen, hatte aber trotzdem immer einen vollen Kuehlschrank
Ich glaub ich mag andere Menschen zu wenig um wirklich mit Ihnen zusammen leben zu können
Nach 1 Jahr WG-Leben kann ich mich dir größtenteils anschließen.
Aber langsam bekomme ich einfach den Wunsch, meine eigenen 4 Wände zu haben. Ohne dem Mitbewohner kann mich sich eben doch viel freier in der Wohnung bewegen. Man kann auch mal nackt durch die Gegend laufen, um mal ein krasses Beispiel zu bringen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich es gut finde, diese Erfahrung gemacht zu haben. Aber auf Dauer bin ich einfach nicht der Typ dafür.
[...] lustiger als Autofahren! – Antje vom FamLog – Hasen bringen Besucher! – Nadine von Her-Life.com – Hasen bereichern jede WG! – Julia von 49suns – Bunnies sind [...]
Ich wohn mit 5 anderen Leuten zusammen. Zuweilen anstrengend, aber man kann drauf wetten, dass immer irgendeiner da ist und das ist verdammt schön
LG
Steph
[...] Nadine hat heute schon von ihren Erfahrungen mit dem WG-Leben erzählt. Ich wohne jetzt seit *zähl* 7 Monaten in Stuttgart und somit auch seit 7 Monate in einer WG. Wir sind nur zu zweit und somit geht es hier ziemlich ruhig zu. Es wird viel gekocht und gelacht und Chaos verbreitet. Es ist alles ziemlich unkompliziert. Wir sind beide keine Ordnungsfreaks und frühstücken auch mal im Flur auf dem Boden. [...]
freut mich zu hören. kanntet ihr euch vorher schon oder habt ihr euch über die wg suche gefunden?
ich wäre definitiv kein wg typ!
@Suriel: Genau das richtige ist vielleicht übertrieben, aber generell nicht schlecht für die Lebensphase in der ich mich befinde.
@Kathi: Töpfe ach ja… da war doch was… beim Essen verstehe ich halt keinen Spaß.
@Maren: Familie ist halt nochmal irgendwie anders… da kannste zwar auch ausziehn, aber an der Backe hast du sie immer noch.
@Ecki: Hm… so direkt als kontaktfreudig würd ich mich aber net bezeichnen… das is es aber auch net worauf es mir beim WG Leben ankommt, bzw. was ich denke was dafür oder dagegen spricht.
@Alice: Ja ok, einkaufen gehen tu ich gern.
Ich will ja auch wissen was ich ess und wissen, dass das da ist was ich mag.
@Herr Trotzdem: So gesehen ist das WG Leben für dich wohl nichts
@Katja: Ja, das stimmt schon. Aber ganz alleine ist eben doch sehr einsam.
@Steph: Joah das denk ich mir bei 5 Leuten.
@vero: Wir kannten uns vorher. Ich hab immer gesagt, wenn ich mit jemandem zusammen zieh will ich auch wissen wer das is.
ok, dann ist das schon ein bisl besser als mit jemand fremden. aber ich wäre sicher trozdem ungeeignet
Hatte mal eine WG mit einem Mann. Wir zwei hatten eine interessante Zeit. Es lief überhaupt nicht, trotzdem ist uns beiden nie der Humor vergangen. Wir haben viel gelacht, viel erlebt und erinnern uns heut noch gern an die Zeit.