Praktikum: Der 7. Tag im Jugendamt

10. Februar 2009 in Campus Leben

Nun ist also die erste Woche in meinem Praktikum auf dem Jugendamt vorbei und genauer gesagt hat schon die 2. Woche angefangen. Die Zeit ist auch wirklich schnell rum gegangen. Das lag aber vielleicht auch daran, dass ich so spät zuhause war und nach dem Abendessen fast direkt ins Bett gefallen bin.

Das Wochenende war dann sehr ruhig und erholsam. Mit inbegriffen war auch ne Mütze Schlaf, die ich nachzuholen hatte.

So und nun sind wir ja in der 2. Woche angekommen. Zu meinen Aufgaben gehört es diese Woche einen Hilfeplan zu schreiben. Ein Hilfeplan ist um SGB VIII verankert. Und jeder der eine Hilfe zur Erziehung (§27 SGB VIII) möchte, kann man im Jugendamt beantragen, muss wenns genehmigt wird, an einem Hilfeplangespräch teilnehmen. Darin gehts um die Ziele und Anforderungen an die Hilfe. Also wenn jemand zum Beispiel eine Erziehungsbeistandschaft möchte, d.h. jemanden der einem bei der Erziehung hilft und berät, beantragt das. Wenns genehmigt wird setzen sich Jugendamt, der Erziehungsbeistand, die Eltern und die Kinder zusammen und beraten was sie schaffen wollen, das wird im Hilfeplan festgehalten.

Und ich werde eben in dieser Woche meinen ersten Hilfeplan schreiben. Klingt wahrscheinlich spektakulärer als es eigentlich ist, ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf.

Ansonsten muss ich abends immer ne Runde Sport machen. Sonst penne ich echt direkt nach dem Abendessen ein. Wobei das auch daran liegen kann, dass ich wohl echt Eisenmangel habe, wie beim Arzt raus kam.

Na ja, ich bin dann mal noch ein wenig entspannen, schlafen, denn morgen habe ich wieder einen langen Tag vor mi!




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Fernsehen noch lahmer als sonst?

8. Februar 2009 in Promis & TV

Sagt mal, kann das sein, dass Fernsehen im Moment noch lahmer ist als sonst?

Am gestrigen Samstag haben mein Süßer und ich mal beschlossen zuhause zu bleiben und vor der Glotze zu lümmeln, aber es kam ja einfach gar nichts. Man konnte wählen zwischen der 100. Staffel von Deutschland sucht den Superstar oder the biggest loser auf Pro7, wo einer innerhalb von wenigen Monaten (ich glaube maximal ein Jahr) 100 Kilo abgenommen hat. Also entweder man hört zu wie Dieter Bohlen sich zu wichtig nimmt oder man schüttelt dauernd den Kopf und fragt sich ob sowas gesund sein kann.

Und auch unter der Woche kommt doch kaum noch was vernünftiges. RTL sendet jeden Tag eine andere Sendung, die die Welt verbessert. Bei Pro7 denke ich immer an die Mittagssendungen, die diese sozialen Brennpunktfamilien zeigen. Vox ist der Sendungen fürs Kochen und Auswandern. Aber wer bringt denn eigentlich mal was neues, individuelles, statt das was “angeblich” gut ankommt, ständig in Neuauflagen zu wiederholen.

Ganz schlimm finde ich im übrigen auch die Vorschau von Pro7 auf diese Terminator-Serie. Oh mein Gott sag ich da nur!

Das einzige was wirklich empfehlenswert ist und Lust auf mehr macht ist Schillerstraße (Freitags 20.15 Uhr auf Sat1)! Die neue Staffel mit Jürgen Vogel ist wirklich lustig und eine gekonnte Abwechslung zum sonstigen TV-Programm.

Außerdem hoffe ich dann doch noch auf die neue Germany’s next Topmodel Staffel (Donnerstags 20.15 Uhr auf Pro7) und frage mich schon jetzt wie wohl die nächste Fiona / Giselle sein wird. Aber vielleicht gehts ja auch ganz friedlich zu und schöne Fotos und das Modeln stehen im Vordergrund.

In diesem Sinne: Schnappt euch ein Buch und lasst die Glotze mal aus!




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Urlaub in Bad Liebenzell (Teil2)

7. Februar 2009 in Daily, Fotografie

Ich habe ja im ersten Beitrag zum Kurzurlaub in Bad Liebenzell schon erwähnt, dass es einen zweiten Artikel geben wird, nun habe ich aber bemerkt, dass ich eigentlich nur noch drei Fotos habe, die die Stimmung ganz gut wieder geben. Nun gibts eben mehr Text und weniger Fotos.

Das letzte Bild im ersten Beitrag endet mit unserem Spaziergang und genau dort setze ich jetzt auch an. Der Rückweg war nämlich sehr schmerzhaft. Ich bin nämlich auf etwas Eis ausgerutscht und habe mir dabei das Knie aufgeschürft, die Hose zerrissen und wie ich später merken sollte auch meinen Fuß verdreht.

Das Laufen ging aber noch sehr gut, bis auf das den Riss im Kniebereich, der mir dann schon ein wenig unangenehm war… Also sind mein Freund und ich zurück ins Hotel um uns ein wenig frisch zu machen und kurz auszuruhen. Auf dem Programm stand nämlich ein Abend im Solebad.

Das Solebad besteht aus mehreren Becken, die unterschiedlich tief und warm waren, außerdem einem Außenbereich und einer Grotte. Überall standen auch Warnschilder, dass man nicht zu lange im Becken sein und sportliche Anstrengung vermeiden soll, da es eben ein Kurbad ist und das den Körper anstrengt. Wir waren dann trotzdem ein wenig schwimmen und auch viel im Außenbereich. Ihr glaubt gar nicht wie schön das war, als es dann solangsam dämmerte und dunkel wurde und wir bei -2 Grad draußen schwimmen waren. Echt schön! Auch wenn es fast schon ein wenig unheimlich war, wieviele Pärchen plötzlich wild knutschend und kuschelnd übereinander hergefallen sind.

Schön war im übrigen auch die “Liegewiese” über der Wärmestrahler angebracht waren. Da konnte man sich richtig gut entspannen und ein kleines Nickerchen genießen.

Anschließend waren wir auch gut hungrig und wollten ins Hotel um dort zu Abend zu essen. Auf dem Weg vom Schwimmbad zum Hotel merkte ich dann solangsam, dass mein Fuß zu schmerzen anfing. Das wurde in den nächsten Stunden auch immer schlimmer bis meine Tablette zu wirken begonnen hat.

Ich hatte mir beim Sturz also auch den Fuß verdreht, was den Sonntag dann etwas anders gestalten sollte als geplant. Wir wollten eigentlich noch ein wenig wandern, was wir dann aber sein gelassen haben.

Stattdessen haben wir nur einen kleinen Spaziergang gemacht… und das beste dabei: Über Nacht hatte es ein wenig geschneit!

Blick aus unserem Fenster:

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Spaziergang im Kurpark bei Schnee:

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Anschließend gab es dann noch Mittagessen, Kaffee und Kuchen und dann haben wir auch schon die Rückreise angetreten. Ich fands alles in allem ein sehr schönes Wochenende, auch wenn das mit dem Fuß wirklich nicht hätte sein müssen!




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Praktikum: 3. Tag auf dem Jugendamt

4. Februar 2009 in Campus Leben

Heute hatte ich den ganzen Tag ein Seminar: Thema war “Trennung und Scheidung”. Das war wirklich sehr spannend und ich habe echt viel gelernt! Das lag v.a. an der Referentin, die wirklich top war! Sie hat uns zwar auch beigebracht, dass man keinen unnötigen Respekt oder Scheu vor “höheren Titeln” haben muss, aber wenn dann jemand vor dir steht, der solch eine Lebenserfahrung und Berufspraxis hat, wo man nur mit offenem Mund zuschaut und zuhört, da bleibt einem vor Bewunderung einfach die Spucke weg.

Also sie war echt gut! Ich kenne jetzt alle möglichen Tricks, wie man geschickt ein Gespräch unterbricht ohne unhöflich zu sein. Außerdem alle möglichen Redewendungen um mediativ zu arbeiten.

“Moment. Ich möchte an der Stelle kurz nachhaken, dass ich Sie auch richtig verstehe. Sie sagten, dass…” Dann fasst man nochmal alles zusammen und stellt eine weiterführende Frage. So wird der Redefluss unterbrochen und man kommt weiter im Gespräch.

Gerade wenns um das Thema Gesprächsführung geht, kann man als Sozialarbeiter gar nicht genug zuhören. Man muss seinen Klienten ja gerecht werden, das Gespräch moderieren, es aber voran treiben und sich auf einen Lösungsfindungsprozess begeben. Dabei muss man den Klienten mit Respekt entgegentreten, die “richtigen” Fragen stellen und sich überlegen, was denn das Problem sein könnte um darauf hinzuarbeiten.

Also wenn ich vor was echt Respekt habe, dann ist es die Aufgabe Gespräche zu führen. Ich möchte später mal schon in die beraterische Richtung gehen und v.a. mit Erwachsenen Menschen arbeiten. Aber im Moment ist das für mich noch sowas von unvorstellbar, alleine ein Beratungsgespräch zu führen.

Wie gut, dass ich noch 3 Semester habe in denen ich so etwas üben kann…

PS: Ihr müsst das dann schon sagen, wenn euch die Berichte nerven, aber ich finde es einfach wahnsinnig spannend.




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Projekt 52: Kirchen

4. Februar 2009 in Fotografie

projekt52Die vierte Woche im Projekt 52 beschäftigt sich mit dem Thema “Kirchen”. Ich wusste auch eigentlich schon sofort welches Bild ich dafür bloggen möchte. Es ist ein Bild von der Kirche in meinem Ort bei Schnee.

Ich mag das Bild sehr gerne, v.a. weil Schnee und die Kirche für mich der Inbegriff für Weihnachten sind und ich Weihnachten so sehr liebe.




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