Mein Kuchen zum 60.

26. Juni 2009 in Daily

Heute hat nicht nur mein Blog, sondern auch mein Onkel Geburtstag. Das habe ich bisher nur noch nicht gebloggt, weil er normalerweise der Ansicht ist, dass ich viel zu viel über mich Preis gebe. Aber heute (!) hat er mir erlaubt über seinen Geburtstagskuchen zu bloggen. Demnach darf ich ja bestimmt auch erwähnen, dass er heute Geburtstag hat.

In diesem Sinne nochmal alles Gute und das ist der Kuchen:
(Mein erster Versuch einer Marzipan-Deko)

gebkuchen60


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2. Geburtstag vom Weblog

26. Juni 2009 in Daily

Heute vor genau zwei Jahren hab ich dieses Weblog aufgesetzt! D.h. ich blogge seit zwei Jahren über all das was mich beschäftigt, bewegt und mich interessiert.
Anfangs noch kurz über mein FSJ, nun auch viel über mein Studium und bald über meinen Beruf. Kaum zu glauben wie schnell das alles geht.

Zwei Jahre Her-life.com Weblog bedeutet:

Über 800 Beiträge…
Über 6375 Kommentare…
Über 300 Feed-Abonnenten…

… und es ist kein Ende in Sicht!


© Willfahrt / Pixelio.de

Also, lasst die Korken knallen.


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Was sind jetzt nochmal Browser?

25. Juni 2009 in Gedanken

Gott sei Dank! Und ich betone das an dieser Stelle noch einmal: GOTT SEI DANK, wird unser Land von sehr intelligenten, kompetenten und gut aussenden Menschen regiert. Alles andere wäre ja auch total unverantwortlich oder hirnrissig.

Und Gott sei Dank, versperren sich unsere Politiker auch nicht gegen die neuen Medien, sondern wollen mehr darüber wissen, immer auf dem neusten Stand sein,…

Lange Rede kurzer Sinn, schaut euch das Video an… Was sind jetzt nochmal Browser?

Hier klicken fürs Video!


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Unsere kleine Grillparty

25. Juni 2009 in Daily

Gestern haben meine Mädels und ich eine kleine Grillparty veranstaltet und zwar direkt vor unserer Wohnung. Und zwar ist vor unserer Wohnung ein kleiner Grünstreifen, der aber mit zum Grundstück des Hauses gehört.

Auf der anderen Seite der Häuser (sind ja 2 die zusammengehören) gibts noch einen größeren Rasen, aber komischerweise ist dort auch nie jemand.

Auf jedenfall haben wir beschlossen diesen Grünstreifen nun auch mal zu nutzen, wenn es ihn schon gibt.

Aber ihr glaub gar nicht wie die Leute geschaut haben. Zwar immer freundlich und “einen schönen Abend”, “lassts euch schmecken”, aber trotzdem erstmal verwundert. Scheinbar macht das außer uns sonst keiner.

Dabei versteh ich das net: Die Häuser sind so cool gelegen, es ist ruhig, angenehm, geiler Rasen und keine Sau liegt draußen oder hält sich mal da auf. Dabei könnte man so coole Sommerpartys und Grillfeste dort feiern. Alle Häuser zusammen. Aber nee, keiner schaut, außer zum rauchen, mal ausm Fenster raus.

Schade eigentlich…

grillen

(Liebe Männer, natürlich sind wir Frauen nicht doof: Das Foto ist entstanden, als der Grill aus war. Wir haben dann sowohl den Teller vom Grill, als auch das Fleisch aus der Folie, als wir dann gegrillt haben. Und ja es ist ein Elektrogrill: Ihr dürft auch hier gerne zusammen legen um mir einen Grill, Kohle und Anzünder zu schenken. )


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Letzter Tag in der Sucht

24. Juni 2009 in Campus Leben

Seit ca. 9 Monaten bin ich jetzt schon im Praktikum in einer Suchtberatungsstelle für legale Drogen (Alkohol, Medikamente, Rauchen,… ). Dieses Praktikum ist in das Studium integriert, d.h. ich habe begleitende Vorlesungen und bin für einen halben Tag in der Woche in der Beratungsstelle.

Nachdem nun heute mein letzter Tag in der Praxis ist, dachte ist, es ist an der Zeit ein kurzes Zwischenfazit zu ziehen:

Mir hat das Praktikum im Großen und Ganzen sehr viel Spaß gemacht und auch sehr viel gebracht. Ich fand es wahnsinnig interessant diesen Arbeitszweig kennen zu lernen. Ich selbst habe meine ganze Einstellung zum Thema Alkohol komplett verändert. Ich glaube das geht auch gar nicht anders: Wenn du die ganze Zeit Menschen und Schicksale erfährst und mitbekommst, wie der Alkohol sie und die Familien zerstört hat, dann denkst du ganz anders darüber.

Ich merke auch, wie es mir immer schwerer fällt bei Freunden zu akzeptieren wieviel Alkohol sie trinken. Das liegt daran, dass ich jetzt weiß wieviel Alkohol am Tag unschädlich ist und dass ich weiß, wie schleichend und schlimm die Alkoholerkrankung ist. Mag sein, dass ich damit auf viele nervend wirke oder sie das als wahnsinnig anstrengend empfinden, zu hören, dass man zu viel trinkt, aber ich kann das auch gar nicht mehr anders mit meinem Gewissen vereinbaren.

Ich kann mich nicht mehr neben Menschen stellen, die jeden Abend Party feiern um 18 Uhr das erste Bier aufmachen und quasi 24/7 saufen. Das und will ich nicht mehr.

Nun stellt sich mir auch die Frage, ob ich später in diesem Bereich arbeiten könnte und ich glaube, dass die Antwort “nein” lautet. Ich kann im Moment, vielleicht auch nie, berufliches von privatem gut trennen. Das ging auf dem Jugendamt gut, weil ich nun mal keinen Fall von Kindeswohlgefährdung im Bekanntenkreis, das ging in der Sozialpädagogischenfamilienhilfe gut, weil ich auch keine 20-jährigen ALG2 Empfänger in der Familie habe die schon das 5. Kind haben. Aber Alkohol ist überall, gerade unter Studenten, so gegenwärtig, dass es mir schwer fällt nicht in jedem den nächsten Abhängigen zu sehen.

Ich denke, dass es ganz gut ist, dass ich diese Einstellung und Erkenntnise gewonnen habe. Aber ich denke, dass ich im Moment die professionelle Ebene zu sehr mit ins Private nehme, was sie dann natürlich weniger professionell macht. Versteht ihr wie ich das meine?

Natürlich habe ich auch das Gefühl, dass ich mich damit selbst “verarsche”. Im Sinne von, wenn ich nicht einmal in der Woche Alkis sehe und daran erinnert werde wie schlimm das sein, dass ich dann privat langsam vergessen wie das ausschaut und einen höheren Konsum tolerieren kann. So stelle ich mir das aber nicht vor. Ich möchte von meinen Werten und Vorstellungen, wie ich sie oben erläutert habe, nicht abweichen.

Puh, schwer. Mal schauen, was ich nachher in Kurzform darauf antworten werde, wenn man mich in der Beratungsstelle danach fragt…

Definitiv habe ich viel gelernt. Über Menschen, Schicksale, das Thema Alkohol und Sucht. Viel mehr wahrscheinlich noch. Ich denke es ist auch ganz gut, dass das Praktikum nun endet und ich mich auch wieder verstärkt anderen Dingen widmen kann. Auch anderen Bereichen, die ich mich in der Sozialen Arbeit interessieren. Und vielleicht komme ich dann ja doch irgendwann in die Suchtberatung zurück. Wer weiß.


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