…und ich bin gespannt was mein Professor dazu sagt, wenn er meinen Bericht liest und was meine Komilitonen sagen, wenn ich mein Referat darüber halte…
So habe ich mein Resumee über mein Praktikum im Jugendamt im letzten Blogeintrag dazu beendet. Nun habe ich all dies erledigt: Ich habe ein Referat darüber vor Komilitonen gehalten, hatte ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Prof und habe dann auch heute meine Note erhalten.
Zuerstmal das positive Vorweg: Für all meine Mühen habe ich eine 1,7 bekommen, was mich auch ingesamt sehr glücklich macht.
Aber nun der Reche nach: Zuerst stand ja der Bericht an, als der fertig war habe ich ja auch darüber gebloggt und mir nochmal Luft gemacht, über all das was mich tierisch aufgeregt hat. Da das Praktikum im Februar statt gefunden hat und wir mittlerweile auch schon wieder Juni haben, schleppe ich das Thema “Praktikum und co” schon lange mit mir rum und bin auch echt froh das Kapitel heute (mit diesem Blogeintrag) endgültig abschließen zu können.
Das Referat, das ich Ende April gehalten habe, lief dann auch ganz gut. Die Komilitonen haben durchweg so reagiert, wie auch ihr in den Kommentaren. Sie waren allesamt geschockt über die Anleiterin und deren Verhalten mir gegenüber. Der Prof ist damals nicht näher darauf eingegangen, das ist er dann erst heute im persönlichen Gespräch.
In diesem Gespräch ging es dann auch vor allem um das Zeugnis, das mir ausgestellt wurde, das wirklich nicht positiv formuliert war. Und ich denke er wollte damit auch erreichen, dass ich das nicht unbedingt meinen Bewerbungen bei lege, bzw. falls ich das tuen sollte, auch wirklich weiß wie die Formulierung darin zu verstehen ist.
Da ich auch teilweise Selbstkritik äußerte und mir natürlich auch Gedanken gemacht habe inwiefern auch ich mich falsch verhalten haben könnte, hat mein Prof mich darin bestärkt so zu bleiben wie ich bin und das als Erfahrung, auch über mich, mitzunehmen um davon für mich zu profitieren. Und ich denke, dass ich das auch machen werde und vielleicht ziehts mich ja später doch mal ins Jugendamt um alles besser zu machen.
Und da man sich ja immer zweimal im Leben sieht, hoffe ich doch, dass ich irgendwann die Chance bekomme, mit meiner Anleiterin ein klärendes Gespräch zu führen, in der wir nicht die Rollen des Chef vs. Praktikant vertreten.
In diesem Sinne, Klappe zu, Affe tot. Thema Ende!