Das Sommerloch verärgert Rentner

22. August 2009 in Meckerstube

sommerloch_spieli

Das Sommerloch ist nicht nur dazu da, um euch den Tag zu vermiesen, nein- das Sommerloch deckt auch Skandale auf. Ein Skandal, der mich schon seit Jahren aufregt sind die Bewohner rund um Spielplätze.

Das ganze hat natürlich auch eine Vorgeschichte. Meine Patenkinder und ich waren gestern auf einem Spielplatz. Wir hatten natürlich einen Fußball dabei, schließlich wurde gerade auf diesem Spielplatz ein Klettergerüst, eine große Rutsche eine Schaukel und die Tischtennisplatten entfernt. Was bleibt da also noch? Eine riesige Wiese, ein Sandkasten, eine Baby-Rutsche, drei kleine Häuser aus Holz, in die nur 3-jährige reinpassen, und eine Schaukel. Was kann man dort also besser machen als Fußball spielen?

Gut, wir haben dies dann auch getan, bis der erste kam und sich beschwert hat. “Auf diesem Spielplatz darf man kein Fußball spielen.” Hm ok… Auf meine Nachfrage erklärte er mir, dass das Geräusch des Fußballes die alten Menschen stört… Also verstanden hätte ich, dass man Angst hat, dass der Fußball andere Kinder verletzt, aber, dass es die Anwohner stört?

Wir wurden dann auf einen anderen Spielplatz verwiesen, auf dem man Fußball spielen darf… na ja, der gute Herr weiß wohl nicht, dass neben diesem Spielplatz auch ein Anwohner wohnt, mit einem Schlüssel zum selbigen und man dort z.B. am Wochenende gar nicht spielen darf, weil ihn das in seiner Wochenend-Ruhe stört.

In Heilbronn gibt es auch ein Neubaugebiert, das ursprünglich für junge Familien gedacht war. Tja, falsch gedacht. Nachdem das erste ältere Paar neben den Spielplatz gezogen ist, wurde geklagt, nun hat der Spielplatz ebenfalls Öffnungszeiten.

Mal im Ernst: Kann das denn sein?! Wenn man neben einem Spielplatz zieht, dann muss man eben damit rechnen, dass dort Kinder spielen und nicht Flüster-Post o.ä. spielen. Nein – die Kids spielen Fußball, rennen und schreien durch die Gegend und haben Spaß dabei!

Zumindest mein Sommerloch ist dann auf die geniale Idee gekommen, sich natürlich außerhalb der Mittagsruhe, auf den Gehweg vor dem Spielplatz zu stellen und dort mit dem Ball zu prellen. Dort habe ich nämlich noch kein “Fußball-Spielen-verboten”-Schild gesehen.


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Gedankendeponie vs. Her-life: Ende Runde 2

21. August 2009 in Weblog

Die 2. Runde im Wettstreit konnte Konna ganz klar für sich entscheiden. Mit seiner Alliterations-Geschichte hat er sagenhafte 1002 Punkte erzielt! Dagegen komme ich mit meinen 720 Punkten natürlich nicht an.

Deswegen gratuliere ich an dieser Stelle dem Konna und freue mich für ihn, dass er das Scoreboard zu seinen Gunsten verändern konnte!

scoreboard_runde2

Das war ja nicht der letzte Wettbewerb, von dem her ist immer noch alles offen, ne?!

Ich bedanke mich auch bei all denen, die mir so fleißig geholfen haben. Da wären da: Marc (ohne Blog), Flint, Blinkfeuer, Polly Oliver, Mauserl, Christin, Janine, Cadac und Heimdall.

Auf jeden Fall wars mal wieder lustig, wie früher in der Schule aus dem nichts eine Geschichte zu erfinden und dann auch noch mit Allitertionen. Das habe ich davor glaube ich noch nie gemacht.


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Gedankendeponie vs. Her-life: Runde 2 Ergebnis

21. August 2009 in Weblog

Gleich werdet ihr mein Ergebnis für den 2. Wettkampf zwischen der Gedankendeponie und Her-life zu lesen bekommen. Dieses mal ging es darum mit maximal 1000 Wörtern eine Geschichte zu schreiben, die so viele Alliterationen wie möglich enthält. Die genauen Regeln und alle weiteren Infos findet ihr hier.

Viel Spaß beim lesen und ich freue mich über eure Meinungen!

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Der sich rigoros repräsentierende Richard besitzt einen einzigartigen, kratzbürstigen, klugen Kater König-Kummer. König-Kummer klingt komisch, aber er ist ein trauriger, trotteliger katzenartiger Kater, der dauernd dumm darüber dahinredet, dass das Leben langweilig sei, immer dasselbe und nie etwas exorbitant Erhabenes passiere.

Der reiche, ruhmvolle Richard rastet reichlich ungern und unternimmt unheimlich unkomplizierte aufregende alternative Abenteuertouren am Annasee am absolut abbruchreifen Abhang Archiberg. Zu zweit zittert man mäßiger, wenn was Aufregendes auftritt, deswegen dappen der rituell reinliche Richard und Kater König-Kummer gemeinsam gen anstrengenden Abenteuer. Nicht nur auf Abenteuerjagd am Annasee arrangieren sie sich gut. Der rassige Richard wird von Kater König-Kummer begleitet beim Bäcker, Busfahren, Biken, Bahnfahren…

So schlendern sie samt strahlendem Sonnenschein Anfang April auf aufregende Abenteuerjagd.

“König-Kummer, kann, das sein, dass das diesmal deinen vaskulären voll verschärften veni vedi vici Vorstellungen endlich einmal entspricht?”
“Maaauuuu”
In deren Köpfe könnte keiner blicken, aber Kater König-Kummer war wahrhaftig wundervoll. Sein Männer marterndes Miauähnliches Maunzen machte Sinn für Richard, so sagte er: “Wir werden wahrscheinlich was wahrlich wahnsinniges wahr werden lassen.”

Blaue, braune, bunte, brutalo besänftigende Blumen blühten am archibergischen Weggrad, im zermürbendem Zick-zack führte der Weg. Wald, Wiese, Weiden, Blaue Bären baden barfuss bei beschissenem Badewetter,… allen Alltag, alle Anstrengungen ließen sie zurück. Richard roch Richtung randvollem Rucksack und erinnerte sich, dass er dominant, doch dezent duftendes, diverse Dinge durchgemachtes Dinosaurier Dörrfleisch dabei hatte. “Mmmmh” meinte der richtig riechende Richard, “gut gehobeltes deftiges Dörrfleisch”. Der kumpelhaft kämpfende Kater König-Kummer versuchte verzweifelt sich Stückchenweise dem Dörrfleisch zu nähren. Nach der Nahrungsaufnahme und nach sechs schwitzigen Stunden Schlaf, stiefelten sie mit maximal murrenlosem Magen weiter.

Der minimal milchige Mond schien auf die beiden “Biber Brüder” herab, während sie den gefürchteten, gefährlichen, wild wuchernden Wer-Wie-Wo-Was-Weshalb-Warum-Wodurch-Weg entlang eilten. “Warum eigentlich dieser nichtige Name? Wer überlegt sich solchen Schwachsinn? Wieso nicht gleich lila-laune-lulu-leckmichamarsch-langer-Weg?” fragte König-Kummer.

Richard lachte: “Du fragst ‘Warum’? ‘Wer’? ‘Was’? Sehen Sie König-Kummer, deshalb!!”. Der andere alternativ Vorschlag blieb bedauerlicherweise unbemerkt.

Endlich erreichte er ersehntes erhabenes Ziel und staunte still über die schöne, scheinheilig schimmernde, stattliche Schlossruine Sabrina Settlur… König Kater-Kummer warf “Mau” was wie “Wau” klang ein. Doch Richard reagierte nicht. Alle Aufmerksamkeit widmete er der Schlossruine Sabrina Settlur. Und wer fragte nach dem gar groß gedachten grandiosen Grund des null nichtigen Namens? Klar, König-Kummer. Richard erklärte epiphysisch erhaben: “Die Namensgeber mochten möglicherweise Alliterationen. Frag nicht nochmal warum”.

König Kater Kummer warf wie immer “Mau” ein.
“Komm König, keiner kann König Kummer und den reichen, rigiden, richtig Reality rockenden Retro Richard mehr aufhalten. Wir wandern weiter. Wir wandern rein.”
Gesagt, getan, an was wäre womöglich wenn? wollten sie nicht denken.

Düstere, durchhängende Dachbalken hingen herum, aber andererseits war es schrecklich schön.

So stiefelten sie Schlosseinwärts, sanft sahen sie sich um, werden die beiden beobachtet? Schauten stierende Augen auf die beiden herab? Befanden sich hinter gezeichneten Gemälden Gespenster? Riese Richard und Kater König-Kummer guckten gerne Gruselfilme – Sämtliche Szenen sahen sie… sie schauderten… aber nichts geschah. Sie spitzen die Ohren, denn Geister geben gern gruselige Geräusche von sich. Aber nichts. Todesstille.

Endlos erschienen einige Gänge, doch plötzlich war dort eine echte Eisentür. Der ratlose Richard und Kater König-Kummer sahen sich simultan an. “Mauuuuu” – “König, kann das denn sein?” – “Maauuuu” – “Du denkst doch… du denkst das was ich auch denke…” – “Mauuuuu…” – “Das darf doch… das dürfte nicht…” – “Mauuu!!!!!” – “König, du denkst ernsthaft, dass das DIE Türe ist?! Die Todes Türe, die signifikante, scheinbar sichere sakrale Türe vergangener Zeiten?” – “Mauuu Muuuuh!!”

Entschlossen etwas ernsthaft aufregend Abenteuerliches zu erleben öffneten sie die Türe… Zitternd, zaghaft, zimperlich zögernd waren die ersten einmaligen Schritte in eine neue nie bekannte Wunder-Welt. Doch was sie sahen, ließ Lacher verstummen, Blut gerinnen, Schweiß stinken… es waren:

Mehr sich auf türmende Todes Türen; Türschilder mit bunten Buchstaben. Der ritterliche Richard und König-Kummer sahen sich an: “Lass mich raten, König, du denkst daran diesen dämlichen Raum zu verlassen um diese geheimnisvollen Gemächer zu betreten?” – “Mau” – “Also auf”.

Die erste episch erschreckend erscheinende Eisentür hatte die Aufschrift T. Die epochale Eisentür ging gen Osten auf.

Mit unterbewusst unergründlicher Unsicherheit betraten sie den rühmlich renovierten Raum. Doch eine end-seltsame Sache verwunderte. Im Raum waren keine maximal maltetrierenden mit Mammutzähnen mumifizierten Manga-Monster, sondern nur ein blaues Blatt mit einer funkelnden Feder, ein blamables Bild und eine supraschwere Steintafel mit der armageddongleichen Aufschrift:
“Rate richtig. Schreibe still die Worte. Bedenke des Schlosses Schlüssel. Die falsche Wort-Wahl ist euer endepisch epochal erniedrigendes Ende”.

“Wer, wie, was soll das bedeuten König Kummer?”. König Kummer nahm allen medial maskulinen Mut zusammen und sagte das einzig ritterlich richtige Richtung Richard: “Mööööönnz”.

Auf dem Bild waren drei filigrane feminine Frauen zu sehen: “Momentchen mal. Der Name des Schlosses wurde aufgrund anmutiger Alliterationen gewählt, genau genommen genauso wie der harte Hinweis. Hmm und drei dünnliche, dümmliche Damen, die nicht sonderlich sympathisch aussehen und über Tür? Ganz genau! Ein “T”!. Himmel Herr, Ich intelligenter Irrer, ich weiß es!” Richard strahlte saftig König Kummer an. Ein mulmiges Mau konnte ihn nicht noch mehr verunsichern. “Die doch logische Lösung ist Tic Tac Toe!!!!”….

Schon während Richard die dämlich laute Lösung nannte, veränderte sich der düstre dunkler erscheinende rot, rauchende Raum: Aus der supraschwere Steintafel erschien sie: Sarah! Sarah hatte seltsame Sachen bei sich: Skulpturen, Sandburgen, Socken, Stifte, Sandwiches, schwere Steine, Salzstangen, Salpetersäure,… Salpetersäure? Dem sonst ruhigbleibendem Richard und Kater König Kummer kommt kalter Angstschweiß auf…. Was sollen unsere herzlichen Helden nur tun?

Aber wusstet ihr schon über folgende Fähigkeit: Killer Kater König-Kummer kann keine Kampf Kunst, kann kein Karate, kein Kong Fu, kennt Komandos Kokosnüsse kleingehakt zu werfen. Mit diesem dämlichen, doch die beiden rettenden Kokosnuss-Komando, konnte König Kummer die säuerlich stinkende Sarah schon sofort so vernichten, dass sie als Asche auf dem bloßen Boden zurückblieb.

Der rühmliche Richard und König-Kummer rannten rasant Richtung rettendem Ausgang… als sie zurück blickten sahen sie nur wie das Schloss Sabrina Settlur in sich zusammen zerbrach. Glück gehabt.

Unsere harmlosen, herzlichen Helden hatten heute Glück. Aber was wird wohl beim nächsten aufregendem Abenteuer auf sie zukommen?! Wir werden es erfahren!

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Wörter (mit Word gezählt): 1000

Die Auswertung wird demnächste beginnen. Wir werden euch dann erfahren lassen, wer diesen Wettkampf für sich entscheiden konnte!


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Das Sommerloch wird reich!

21. August 2009 in Skurriles

sommerlochreich

Wenn dein Sommerloch ein Adler und kein Vogel sein soll, dann solltest du dieses Buch lesen. Es nennt sich Millionär und ist von Tommy Jaud.

Tommy Jaud kennen viele von euch wahrscheinlich als Autor von Vollidiot… also genau das Buch, das mit Oliver Pocher verfilmt wurde. Für alle die, die Oliver Pocher und den Film nicht mochten, hier aber die gute Nachricht: Millionär ist viel witziger!

Es handelt zwar von der gleichen Hauptperson, aber Simon ist jetzt arbeitslos, hat den Frauen abgeschworen und beschäftigt sich damit sich über alles mögliche zu beschweren und andere Leute auf die Palme zu bringen.

Das Buch ist richtig genial geschrieben, ich musst mehrmals laut los lachen und ich habe mich gefragt, wieso ich dieses Buch nicht schon vorher gelesen habe.

Ach und im übrigen wird in dem Buch erklärt wie man zum Millionär wird. Also wenn das kein Grund ist, das Buch zu lesen, dann weiß ich auch nicht.


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Das “Gefühlte Wissen” des Sommerlochs

20. August 2009 in Skurriles

sommerloch_evers

Nachdem es ja morgen schon wieder kalt werden soll (ja nur noch 26 Grad!!), dachte sich das Sommerloch, dass es euch heute nochmal eine richtige Portion Real-Life vorbei bringt.

Real-Life in Form eines Buches von Horst Evers mit dem Titel Gefühltes Wissen. Dieses Buch besteht aus unzähligen Kurzgeschichten, die manchmal 1-2 Seiten, manchmal 4-5 Seiten lang sind. Und normalerweise lese ich so aneinander gereihte Kurzgeschichten überhaupt nicht gerne, aber das fesselt einen einfach.

Irgendwie ist es fast mit einem Blog vergleichbar. Viele aneinander gereihte Geschichten aus dem Leben gegriffen, mit einer riesigen Portion Humor versehen, Ideen, auf die kein normaler Mensch kommen kann und einfach nur abwechslungsreich.

Ob es nun um abstruse Schilder geht, die man so auf Toiletten findet oder was passieren kann, wenn man auf die Katze der Nachbarin aufpassen muss, aber plötzlich die Polizei vor der Tür steht, wie man Menschen berühmt machen kann usw.

Sowas habt ihr bestimmt noch nie gelesen. Wenn ihr das Buch lest, werdet ihr all das erfahren… und da muss man sich dann schon teilweise zurückhalten, dass man manches nicht selbst mal ausprobieren möchte.


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