Manchmal kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man weiß, dass etwas anders ist. Dass man selbst anders werden muss, um Schritt zu halten.
Manchmal kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man weiß, dass sich etwas ändern sollte.
Du kannst zwei Wege gehen.
Die erste Lösung schildert den einfachen Weg: Man ändert einfach nichts. Warum auch? Alles läuft gut und die paar Kleinigkeiten erledigen sich doch mit der Zeit auch von selbst. Ignorieren, tollerieren, mitspielen und wenn man richtig spielt, verliert man nur seine Würde.
Der zweite ist der komplizierte Weg. Der Weg ins Ungewisse. Vergleichbar mit einem Fallschirmsprung.
Du steht ganz weit oben. Du warst noch nie da. Und du machst das zum ersten mal. Du kennst weder das Gefühl zu fallen, noch das Gefühl unten aufzukommen. Du hast tausend Fragen im Kopf. Springe ich wirklich? Traue ich mich das? Wie ist das fliegen? Wie ist das aufkommen? Was ist, wenn sich der Fallschirm nicht öffnet? Was ist, wenn ich vergesse wie man landet? Was ist, wenn ich nicht dort ankomme, wo geplant ist, dass ich aufkomme? Was erwartet mich unten? … Und ständig spürst du die Angst.
Wenn du dich das dann getraut hast, dann weißt du es. Weißt wie es war zu fliegen. Weißt was dich erwartet. Schaust vielleicht zurück und lachst über die Gedanken, die du dir gemacht hast. Über all das unnötige, über das du dir den Kopf zerbrochen hast. Lachst vielleicht sogar über all die Zweifel, die du hattest diesen Schritt zu gehen. Die Angst ist wie weggeblasen.
Aber das Leben besteht nun mal aus Schritten. Stillstand bedeutet Tod. Der Sprung eröffnet dir neue Möglichkeiten. Ein neues Leben. Eine neue Erfahrung.
Aber was interessiert mich all das, wenn ich dort oben stehe und nicht weiß, ob ich springen soll?
Also wenn ich dann mal ein Buch schreiben werde. Dann ist das mit Sicherheit der Anfang!
Ähnliche Beiträge
Keine ähnlichen Beiträge ausgewählt