Na, wie siehts bei euch aus? Lasst ihr euch gegen die Schweinegrippe impfen? Oder um es mal professionell auszudrücken: Lasst ihr euch gegen das Virus H1N1 impfen?
Meine persönliche Meinung ist “Nein” – ich werde mich nicht impfen lassen. Mir ist es zu ungewiss, zu wenig gestestet, zu unsicher. Damit gehöre ich dann zu den impfmüdigen 18-29-jährigen, wie der Spiegel sie so schön bezeichnet.
Besonders impfmüde zeigten sich junge Menschen: Nur 28 Prozent aller 18- bis 29-Jährigen standen der Impfung positiv gegenüber.
Und auch die Recherche im Netz zeigt so allerlei Gründe dagegen auf. So habe ich beispielsweise einen Artikel gefunden, in denen ein Tester auspackt und von seinen Symptomen nach der Impfung schildert:
Er behauptet: „Die Impfung hat mich krank gemacht – der Test ist unverantwortlich.“ Schon ein paar Stunden nach der Impfung am 10. August habe ihm der Schweiß auf der Stirn gestanden. „Ich fühlte mich völlig erschlagen. Am dritten Tag haben meine Nieren und mein Kopf geschmerzt und ich bekam Fieber. Dann hatte ich einen Hustenanfall – und das Waschbecken war plötzlich rot. Das war Blut!“
Gut, man weiß nun auch nicht, wie der Mann auf andere Medikamente reagiert oder ob diese Reaktionen vielleicht auch psychosomatisch bedingt waren. Aber ich weiß, dass ich solche Symptome wegen einer Impfung nicht bekommen möchte.
Vielleicht kann man auch mit allerlei Symptomen als gesunder Mensch fertig werden, aber sollte man dann nicht wenigstens weiter testen um zu schauen, welche Auswirkungen diese Symptome, der Wirkstoff, etc auf Schwangere und deren Kinder haben? Scheinbar kann man das nicht, weswegen folgende Begründung her halten darf:
Es könne Jahre dauern, bis Studien aussagekräftige Werte über eine mögliche fruchtschädigende Wirkung ergäben, so PEI-Sprecherin Stöcker. Sie verweist auf den durch die Weltgesundheitsorganisation ausgerufenen Pandemie-Status und mahnt: “Wenn sie jetzt noch so eine Studie machen wollen, dann riskieren sie, dass in der Zwischenzeit etliche schwangere Frauen durch die Grippe sterben.”
Das kann meiner Meinung nach, doch nicht angehen. Man setzt den Frauen die Pistole auf die Brust. Man weiß zwar nicht wie sich der Impfstoff auf die Kinder auswirkt, aber man behauptet halt mal, dass wenn man ihn nicht nimmt, man sterben kann.
Wem soll man also glauben in diesem Impf-Karusell? Die einen bestätigen die positive Wirkung, die anderen warnen vor der Gefährlichkeit:
“Sehr gefährlich” sei die Impfaktion, sagt der Vorsitzende des Vereins “Ärzte für individuelle Impfentscheidungen”, Stefan Schmidt-Troschke. Der Impfstoff sei unzureichend getestet.
oder
“Das Medikament beruht auf Musterzulassungen, lediglich der Erregerstamm wird ausgetauscht. Das ist reine Routine”, ergänzt sie.
Und mich hat auch noch keiner von der Gefährlichkeit dieser Grippe überzeugt. Vielleicht sollte man da mal an setzen, bevor man 600 Millionen (Quelle welt.de am 05.09.2009) in eine Impf-Aktion steckt, die keiner, der mir bekannt ist, wahr nehmen will.
Mir ist das alles zu wirr. Viel zu wirr. Und ich lass mich auch nicht mit irgendwelchen Argumenten ohne Fakten überzeugen mich mit etwas impfen zu lassen, das gerade erst entwickelt und zu wenig getest wurde.
Und wie gehts euch dabei?
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