Manchmal kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man weiß, dass etwas anders ist. Dass man selbst anders werden muss, um Schritt zu halten.
Manchmal kommt man im Leben an einen Punkt, an dem man weiß, dass sich etwas ändern sollte.
Du kannst zwei Wege gehen.
Die erste Lösung schildert den einfachen Weg: Man ändert einfach nichts. Warum auch? Alles läuft gut und die paar Kleinigkeiten erledigen sich doch mit der Zeit auch von selbst. Ignorieren, tollerieren, mitspielen und wenn man richtig spielt, verliert man nur seine Würde.
Der zweite ist der komplizierte Weg. Der Weg ins Ungewisse. Vergleichbar mit einem Fallschirmsprung.
Du steht ganz weit oben. Du warst noch nie da. Und du machst das zum ersten mal. Du kennst weder das Gefühl zu fallen, noch das Gefühl unten aufzukommen. Du hast tausend Fragen im Kopf. Springe ich wirklich? Traue ich mich das? Wie ist das fliegen? Wie ist das aufkommen? Was ist, wenn sich der Fallschirm nicht öffnet? Was ist, wenn ich vergesse wie man landet? Was ist, wenn ich nicht dort ankomme, wo geplant ist, dass ich aufkomme? Was erwartet mich unten? … Und ständig spürst du die Angst.
Wenn du dich das dann getraut hast, dann weißt du es. Weißt wie es war zu fliegen. Weißt was dich erwartet. Schaust vielleicht zurück und lachst über die Gedanken, die du dir gemacht hast. Über all das unnötige, über das du dir den Kopf zerbrochen hast. Lachst vielleicht sogar über all die Zweifel, die du hattest diesen Schritt zu gehen. Die Angst ist wie weggeblasen.
Aber das Leben besteht nun mal aus Schritten. Stillstand bedeutet Tod. Der Sprung eröffnet dir neue Möglichkeiten. Ein neues Leben. Eine neue Erfahrung.
Aber was interessiert mich all das, wenn ich dort oben stehe und nicht weiß, ob ich springen soll?
Also wenn ich dann mal ein Buch schreiben werde. Dann ist das mit Sicherheit der Anfang!




…und ich will eine signierte erstausgabe davon!
Wäre in jedem Fall ein vielversprechender Anfang, der mir durchaus aus der Seele spricht… und wahrscheinlich nicht nur mir.
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt… wenn du nicht springst, wirst du davon später enttäuscht sein. So weißt du wenigstens, was passiert anstatt dir den Kopf darüber zu zerbrechen
Ich hoffe, du signierst mein Buch?
ich sag dir bescheid, wenn ich unten angekommen bin…ich kenne diese frage auch zu gut und hab mich nie getraut, zu springen…bis zu dem moment, wo ich einfach geschubst wurde.
das schlimme daran ist, dass ich fuerchte, dass ich wieder irgendwo lande, wo nur der sprung oder das verharren bleibt. DAS waere natuerlich bitter…
Manchmal ist der Weg “ich springe” die bessere Alternative, sonst hat man wie oft das Gefühl etwas nicht gewagt zu haben…
Klar, ich bekommt natürlich alle eine signierte Erstausgabe. Bzw. die Erstausgabe kauft ihr euch, dann wirds signiert
Man muss ja schließlich auch von was leben. 
@karsten: Das ist definitiv bitter. Aber dann muss man eben wieder springen, weil man dann ja weiß, wie es ist?!
@Christian: Diesen Gedanken hat man dann vielleicht, aber damit fühlt man sich doch auch irgendwo sicher.
Gerade erst gelesen. Schöner Artikel. Und sehr wahr.
[...] “Das Leben besteht nun mal aus Schritten. Stillstand bedeutet Tod. Der Sprung eröffnet dir neue Möglichkeiten. Ein neues Leben. Eine neue Erfahrung. Aber was interessiert mich all das, wenn ich dort oben stehe und nicht weiß, ob ich springen soll?” (Nadine – Und dann springe ich…
[...]
jetzt war ich aber schon lange nicht mehr hier. das ist ein toller beitrag. leider tendiere ich auch oft zur ersten variante. aber entscheidungen, stehen zu bleiben, habe ich immer aus angst getroffen und es waren dann eigentlich immer die falschen.