Master-Studium – wie und wann?!

15. Dezember 2009 in Campus Leben

Im Moment dreht sich bei den meisten Studenten des 5. Semesters alles um die Frage: “Was kommt nach dem Studium?” Die Bachelor-Arbeit haben wir alle im Blick, die erste Anmeldung ist auch getätigt, also blickt man schon mal weiter in die Zukunft.

Die Frage, die sich bei den meisten stellt ist natürlich: Soll ich nach meinem Bachelor noch einen Master machen? Und natürlich stelle auch ich mir diese Frage.

Im Prinzip ist es mir auch klar, dass ich den Master machen werden, nur eben nicht wie, wo und wann eigentlich.

Das Grundproblem ist folgendes: Jeder Master-Studiengang hat seine eigene Ausrichtung. Manche befassen sich mehr mit Management, andere mit Recht, andere mit Beratung und wiederum andere mit Gesundheit. Das heißt man muss erstmal alle Unis, FHs in Deutschland durchklicken und dort nach dem Master-Profil schauen.

Dann kommt das nächste Problem: Die einen Master sind zulassungsbeschränkt, die anderen wollen berufserfahrung, die anderen sind nur als Teilzeitstudiengänge gedacht. Natürlich fallen gerade die Profile, die einem gefallen, in die Kategorie: Berufsvorerfahrung oder Teilzeitstudiengang.

Das bringt mich dann eben immer zum nachdenken: Soll ich nicht vielleicht doch vorher mein Anerkennungsjahr machen? 1 Jahr arbeiten, dann erst weiter studieren? Aber was ist dann nach diesem einen Jahr? Gibt es diesen Studiengang dann überhaupt noch? Wollen den dann alle studieren? Komme ich dann überhaupt noch rein?

Das nächste was für mich auch eine Rolle spielt ist die Entfernung: Natürlich macht es mir nichts aus, nicht zuhause oder in meiner Heimatstadt zu wohnen. Ich wohne jetzt ja auch 1,5 Stunden von zuhause entfernt. Aber das sind nun mal nur 1,5 Studen. Die Strecke ist überschaubar und kann man gut und gerne mal zurück legen. Aber wenn ich mir dann überlege nach Bochum zu gehen oder gar Neubrandenburg. Dann bin ich was weiß ich wie lange von zuhause entfernt. 5 Stunden oder mehr. Das legste nicht mal eben so jedes Wochenende zurück nur um zuhause zu sein.

Ja, das sind so meine Gedanken zur Zeit… und irgendwie wird es mir je länger ich darüber nachdenke, nicht klarer was ich machen soll. Irgendwie will man ja auch irgendwann fertig sein. Irgendwie alles doof, oder?







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10 Kommentare zu “Master-Studium – wie und wann?!”

  1. Kommentar von 68miT am 15. Dezember 2009

    Du solltest dir auf jeden Fall die Zeit nehmen und da in aller Ruhe drüber nachdenken – und dann mach den Master, der dein Interesse am ehesten trifft.

    Keine halben Sachen machen, dass ist sonst verschenkte Zeit…denke ich zumindest, ich halte mir bei sowas halt immer vor Augen das ich wohl die nächsten 40 Jahre diesen Beruf haben werde – und wenn’s mir dann keinen Spaß macht, da möcht ich eigentlich gar nicht drüber nachdenken…

  2. Kommentar von Sven am 16. Dezember 2009

    Aber wenn du für deinen Master erst Berufserfahrung brauchst, also für den, den du machen möchtest, stellt sich dann überhaupt die Frage was du erst machst? Musst du nicht dann erst ein Jahr Arbeiten bevor du dein Master machst?

    Lieben Gruß
    Sven

  3. Kommentar von Mo am 16. Dezember 2009

    Was waren das doch noch für schöne Zeiten vor Bachelor und Master.

  4. Kommentar von Bätschman am 16. Dezember 2009

    Jaja die guten alten Zeiten. Wo die Uni noch Freigeist hatte .
    Ich selber bin zwar noch im alten System, weiss aber von Kollegen, dass man mit dem Bachelor auf dem Schweizer Arbeitsmarkt kaum genommen wird. Von meine Kollegen geht niemand mit dem Bachelor von der Uni. Die machen alle den Master. Von dem her ist im Vgl. zum alten System eigentlich keine Änderungen eingetreten. Alle bleiben bis zum Ende. Auch wird kaum die Uni gewechselt. Man kennt halt die Stadt und die Profs.
    Es ist leider nicht so wie in den USA, dass man den Bachelor macht, dann arbeiten geht und dann wieder zurück an die Uni für den Master. Also zumindest nicht in der Schweiz und nach meiner Erfahrung.

    mfg aus der Schweiz
    Bätschman

  5. Kommentar von Timo am 16. Dezember 2009

    Gut, dass ich das Problem nicht habe =)
    Ich bin hier in Landau mit meinem Diplom Pädagogik-Studiengang glücklich =)

    Sind zwar 9 Semester die ich studieren muss und ich habe nicht sooo viel andere möglichkeiten der Vertiefung aber denke ist alles gut so.

    Ich wohne übrigens 3 Stunden von zu Hause weg und fahr jedes Wochenende, bisher

    LG
    Timo

  6. Kommentar von Hikari am 17. Dezember 2009

    Ich bin zwar erst im 3. Semester – aber Deine Gedanken kann ich mehr als nachvollziehen. Ich würde wenigstens gern noch ein Auslandssemester machen oder die Uni vielleicht doch wechseln. Aber daran hängen immer auch so viele andere Entscheidungen noch mit. In meiner Heimatstadt wohne ich ja nun auch nicht mehr, aber die neue ist bereits meine Heimat geworden – und wieder wechseln? Auch schwierig. Nach Hause fahre ich nur noch, wenn ich mindt. 4 Tage bleiben kann. Sonst lohnt sich das alles nicht.

    Ich hoffe, Du findest im jetzigen Semester eine Lösung Denn die Vorbereitung dauert ja auch nochmal – auch wenn manchmal alles in 3 Tagen erledigt ist, aber man weiß ja nie

  7. Kommentar von Windmeer am 17. Dezember 2009

    Klar, das ist nicht einfach. Vielleicht habe ich da mehr “Glück”, weil meine Studiengänge so speziell sind, dass man nicht viel Auswahl hat.

    Ich glaube, ich würde mir eine große Übersicht der Studiengänge der verschiedenen Städte machen und wenn für dich die Entfernung ein Ausschlusskriterium ist, schon mal alles wegstreichen, was zu weit ist, dann schauen, wo man nur mit dem Bachelor studieren kann, vielleicht Rankings berücksichtigen usw. und wenn du dann Glück hast, bleibt gar nicht mehr viel übrig und dir die Entscheidung einfacher gemacht.

  8. Kommentar von Blinkfeuer am 18. Dezember 2009

    Mein Vehla! Habe nicht studiert. Jammer & Aua groß. Doll groß. Habe es vesäumt, Entfernungen in 1,5 Stunden berechnen zu können. Weine sehr.
    Freue mich aber, dass ein dt. Handwerksmeistertitel / Braumeister / Winzer / Bäckermeister u.v.a. in kultivierten Ländern mehr zählt als Ihro Basteleien am theoretischen Nichts. Die mögen wichtig sein, aber nicht in der Breite, in der Jura und IrgendWasMitMedien belegt wird. Im rohstoffärmsten Land im Universum. Könnt Humboldt fragen. Bloß nicht dreckig machen? Oder was ist “Master”?

  9. Kommentar von Chrissara am 18. Dezember 2009

    Ich würde das denke ich genauso anstellen wie Windmeer. So ähnlich habe ich das generell bei meiner Studienwahl am Anfang gemacht und es war eine gute Wahl. Nur nicht unterkriegen lassen!

  10. Kommentar von derhenry am 18. Dezember 2009

    Hey,

    vor kurzem habe ich mein Masterstudium berufsbegleitend bei der AKAD angefangen. Auf meinem Blog werde ich immer mal darüber berichten.

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