Formula Student Germany Resümee

10. August 2010 in Daily

Am Wochenende war ich auf dem Hockenheim zum großen Formula Student Germany Event. Eigentlich wollte ich mehr und zeitnah darüber twittern, was mir aber irgendwie nicht gelungen ist. Irgendwie finde ich es dann doch doof, wenn lauter Leute um einen rum sind, die man kennt und mit denen man reden kann, zwischendurch das Handy rauszuziehn um irgendwas zu twittern. Daher also die wenigen Tweets.

Zwischendurch wurde ich auch über Twitter gefragt, ob das denn wirklich spannend sei. Die Antwort ist ganz klar: Ja ist es. Immerhin werden die Autos hier von Laien gebaut. Daher ist die Ausfallquote viel höher und es treten auch öfters kleine Schwierigkeiten auf. Man muss mit seinem Lieblingsteam also viel mehr mitfiebern als beispielsweise in der Formel1. Außerdem fahren die Autos ja gleich in vier dynamischen Disziplinen. Die Strecken sind ingesamt auch viel kleiner als bei der Formel1. So kann man als Zuschauer die komplette Strecke überschauen und nicht wie in der Formel1 nur das vorbeirauschen der Autos an einem Streckenabschnitt.

Und wo sieht man schon Rennwägen, die zwischendurch mehrmals auf der Strecke stehen bleiben, wieder los fahren, stehen bleiben, los fahren, um dann fünf Meter vor der Ziellinie wieder stehen zu bleiben. Zum Glück konnte dieses Team dann nur mit dem Anlasser die letzten paar Meter zurück legen. Für diese Leistung gabs dann natürlich einen Sonder-Award.

Spannend und einzigartig war auch das Nachtrennen der Elektroautos. Bei Flutlicht fuhren die E-Autos ihre 28 Runden auf dem Endurance-Parkour. Gewinner wurde schließlich mit Abstand das Greenteam von der Uni Stuttgart. Verletzte und so weiter gabs glücklicherweise nicht.

Joah was gibts sonst noch zu sagen? Ich glaube es ist schwer das zu verstehen, wenn man nicht mal selbst dabei war und all das live miterlebt hat. Aber ihr habt ja auch nächstes Jahr wieder die Chance vorbeizuschauen!







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3 Kommentare zu “Formula Student Germany Resümee”

  1. Kommentar von Windmeer am 10. August 2010

    “Immerhin werden die Autos hier von Laien gebaut.”

    Das würde ich nicht sagen. Ein Bekannter vor mir macht da mit und die haben ein professionelles Team. Da sind angehende Ingenieure am Start und dann ist man alles andere als ein Laie. Es sind nur eben Studenten, die noch im Studium stecken.

  2. Kommentar von Nadine am 10. August 2010

    @Windmeer: Ich weiß, dass es angehende Ingenieure sind… Aber es sind trotzdem Laien im Vergleich zu richtigen Ingenieuren, die den ganzen Tag nichts anderes machen als Rennwägen zu konstruieren. Und selbst die haben andere Professionelle, die die Autos im Endeffekt zusammen bauen!

  3. Kommentar von Windmeer am 10. August 2010

    Laie = im allgemeinen Sprachgebrauch jemand, der auf einem bestimmten Gebiet KEINE Fachkenntnisse hat, siehe Amateur (Wikipedia)

    Ein Laie ist für mich, wenn ein Opa am Wochenende mit seinem Enkel eine Seifenkiste baut. Ich finde deine Wortwahl unpassend, weil die angegehenden Ingeniere echt was drauf haben, wenngleich sie noch “Anfänger” auf ihrem Gebiet sind. Finds es schade, dass du deren Knowhow runterwertest. Mag sein, dass sie keine Profis sind, aber Laien – das ist auch was anderes…

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