Ich denke das kennt jeder von uns… irgendwann kommt es in jeder Beziehung zu einer Situation bei der man merkt wie unterschiedlich Mann und Frau ticken und man sich fragt: “Kann das eigentlich gut gehen?!”
Ein Freund schilderte mir vor kurzem folgende Situation, die er mit seiner Freundin erlebte: Er erzählt seiner Freundin irgendwas von einem Kumpel und ihr rutschte dann folgender Satz über die Lippen: “Ach ja, das weiß ich schon von Facebook”. Der Freund fand das weniger lustig und verstand nicht wirklich wieso sie sich Profile von anderen anschaut, darin ein wenig liest und so zu neuen Erkenntnissen über die Menschen gelangt.
Ehrlich gesagt war mir dieses Phänomen weniger fremd… auch ich finde es immer wieder spannend neues auf Facebook zu lesen… Also fragte ich am nächsten Tag meine Freundinnen. Alle waren sich einig, dass sie genau das selbe gemacht hätten und daran überhaupt nichts verwerfliches sei.
Das Gespräch dieses Freundes mit seinen Freunden kann ich mir nur vorstellen, ich weiß es natürlich nicht. Wahrscheinlich haben sie entweder nicht davon gesprochen oder sich gegenseitig zugestimmt, dass alle Frauen schlimme Facebook-Stalker seien und man das nicht macht.
Frauen und Männer sind einfach nicht gleich? Frauen und Männer müssen verschieden sein? Gegensätze ziehen sich an? Beruhen gut funktionierende Partnerschaften darauf, dass man seelenverwandt ist oder gehört dazu viel Arbeit?
In meinen Augen ist es beides. Wenn man nicht ein wenig seelenverwandt ist kann es nichts werden, genauso wenn man nicht an seiner Beziehung arbeitet, Geduld aufbringt, den anderen versucht zu verstehen, sich bemüht, verständnisvoll ist und vieles mehr. Ich meine… auch Seelenverwandte wollen nicht immer das selbe im Fernsehen schauen… Wenn man dann nicht weiß wie man solch Konflikte löst kann das auch im weiteren Verlauf nichts nützen seelenverwandt zu sein.
Oder wie seht ihr das? Habt ihr eine Beziehung, die auch ohne Arbeit funktioniert? (Bitte sagt jetzt keiner ja!) ;-)





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