mit einem Cocktail über die Wiese.
Man kann es drehen und wenden wie man will, zu guter Letzt hängt doch alles von der Konzentration und der Motivation ab.
Schweife ich die ganze Zeit ab, kann ich es vergessen…
Fange ich erst gar nicht an, kann ich es auch vergessen…
Wie praktisch, wenn dann der Gedanke hinzukommt “Jetzt sind schon zwei Wochen vergangen und du hast nichts erreicht”. Dann spielt die Motivation und die Konzentration eine untergeordnete Rolle. Dann steht dieses MUSS im Raum. “Du musst das jetzt machen” Und auch wenn man es bescheuert findet wie man sich selbst so unter Druck setzen kann, man macht es dann einfach.
Was ich damit sagen will? Es ist nicht einfach. Es ist so ganz und gar nicht einfach einen Zeitraum wie vier Monate zu überblicken an dessen Ende es ein Ergebnis geben muss, dass dich dein Leben lang begleiten und beeinflussen wird.
Wichtig ist es diese Balance zu finden. Die Balance zwischen einem “Ich mache jetzt ganz viel und bin dann vielleicht überfordert” und einem “Ich mache jetzt etwas weniger und gerate gegen Ende in Stress und Panik”. Ich kann im Moment noch nicht sagen, dass ich diese Balance gefunden habe. Vielleicht auch, weil ich keine vier Monate überblicken kann oder auch nicht will.
Während meine Freundinnen teilweise Zeitpläne bis in den Dezember aufgestellt haben, lebe ich im Jetzt. Ich weiß was ich die nächsten zwei Wochen machen muss und ich weiß auch welcher Schritt danach folgen wird. Aber ob ich mich jetzt zusätzlich unter Druck setzen muss, indem ich mir einen Zeitplan auferlege? Ich denke nicht.
Würde man es ganz krass formulieren würde man sagen: “ich funktioniere” – nicht mehr und nicht weniger. Was war ich froh, als ich gestern “entführt” wurde. Eine Freundin rief an und sagte: “Gehen wir Kaffee trinken? Ich hole dich in 10 Minuten ab.” Und ohne zu überlegen habe ich ja gesagt und war weg. Weg von meinem Notebook, weg von der Arbeit, weg von dem Muss. Das tat gut, ehrlich gut.
War das nun ein ziemlich wirrer Eintrag? Wahrscheinlich… aber manchmal tut es ganz gut alles rauszulassen um frisch in die Woche zu starten! Ich wünsche euch eine schöne Woche und möchte von euch wissen:
Wie haltet ihr das in solchen Stresssituationen? Kaffee? Zeitpläne? Wollt ihr auf anderem Wege eure Konzentration steigern?



Achja, ich bin also nicht alleine
Hab auch im Dezember Abgabe und warte noch darauf, dass der steigende Zeitdruck mich motiviert.
Mal ne Frage: Warum hast du eine com-Domain? Was ist denn an deiner Seite kommerziell?
Gruß Christian
@David: Na dann drück ich dir mal die Daumen, dass die Motivation bald kommt!
@Christian: Ich habe eine com und eine de Domain. Weil die de zu dem Zeitpuntk nicht frei war, habe ich mir die com zugelegt. Ich glaube das ist sehr, sehr, sehr verlatet, dass die Endung etwas über die Seite aussagt.
[i]“an dessen Ende es ein Ergebnis geben muss, dass dich dein Leben lang begleiten und beeinflussen wird.”[/i]
Das wage ich zu bezweifeln.
Spätestens nach deiner ersten Station im Arbeitsleben fragt wahrscheinlich kein Mensch mehr nach deiner Abschlussarbeit oder deren Note.
Generell würde ich sagen: Nicht bange machen lassen und nicht zu sehr von den Zeitplänen der anderen beeiflussen lassen. Solche Zeitpläne tendieren sowieso dazu, irgendwann über den Haufen geworfen zu werden.
Wichtiger finde ich ein inhaltliches Gerüst. Wenn das erst mal steht, kann man die eigentliche Schreibarbeit zum Schluss in erstaunlichem Tempo schaffen. Dass es stressig wird, je näher der Abgabetermin rückt, ist zwar unschön, aber viele Leute können unter Druck einfach besser arbeiten. Ich weiß nicht, ob du auch zu dieser Spezies gehörst, aber wenn ja: Wehre dich nicht zu sehr dagegen. 
Ich kann am besten unter (Zeit-)Druck arbeiten. Wenn etwas ganz dringend gemacht werden muss, geht’s erstaunlicherweise am besten. Ansonsten muss ich mir kleine Ziele setzen, wie z.B. eine Seite am Tag und dann eine Belohnung. Ein Zeitplan für mehrere Monate wäre nichts für mich – dann wäre mir alles zu unflexibel.