Zeig mir deine Uhr und ich zeig dir meine Uhr

11. Januar 2012 in Daily

Eine Tatsache, die ich vor kurzem neu an mir entdeckte ist, dass ich nach Uhren shoppen gehe. Normalerweise führt mich mein Streifzug durch das Internet zu neuen Handtaschen und T-Shirts, aber Uhren sind neu. Vor kurzem habe ich dabei dann diese schicke Guess Damenuhr von Christ Juweliere entdeckt. Irgendwie originell mit den zwei kleinen Uhren in der Uhr, oder was meint ihr? ;-) Aber warum ist es eigentlich seltsam, dass ich Uhren shoppen?

Früher habe ich sehr gerne und regelmäßig Uhren getragen. Nein- um ehrlich zu sein, bin ich fast durchgedreht als ich mal keine Uhr am Handgelenk hatte. Habe ich also in der Oberstufe mal meine Uhr vergessen, dann war mein bester Freund so nett mir für den Tag seine auszuleihen, weil es einfach nicht ohne Uhr ging.

Mittlerweile hat sich das gelegt. Zum einen gibts in der Uni im Gegensatz zur Schule in jedem Raum eine Uhr und zum anderen habe ich auch immer mein Handy griffbereit. Die Uhr wurde also obsolet. Allerdings finde ich es trotz allem immer noch sehr schön eine Uhr zu tragen, mache es allerdings nie…

Vor kurzem hat mich meine Tante zu einem Uhrenabend geschleppt. Uhrenabend? Ohja – Uhrenabend ist der neue Tupperabend! Da kriegt man dann hunderte Uhren präsentiert und kann sich seine perfekte Traumuhr aussuchen. Und weil dort dann circa zehn Frauen auf einem Fleck sitzen gibts natürlich Aperol Sprizz zu trinken und ist auch sonst ganz lustig. Wenn ihr also mal eine Einladung bekommt, nehmts an!

Vielleicht kommt es auch daher, dass ich bald richtig anfangen werde zu arbeiten. Dann kann ich natürlich nicht mein Handy aus der Tasche holen, wenn mir gerade ein/e Klient/in gegenüber sitzt und mir sein/ihr Herz ausschüttet. Dann ist eine Uhr schon praktischer und seriöser.

Mal im ernst: Was haltet ihr denn von Uhren? Braucht man diese noch oder sind sie dank Smartphone überflüssig geworden? Tragt ihr Uhren eher als Schmuck oder als notwendiges und praktisches Asseccoire?







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10 Kommentare zu “Zeig mir deine Uhr und ich zeig dir meine Uhr”

  1. Kommentar von karsten am 11. Januar 2012

    ich hab mir einmal in meinem leben eine uhr gekauft. als ich 15 war. eine swatch…7 jahre hat sie gehalten (incl. batterie), danach habe ich nie wieder eine uhr getragen, weils mich stoerte.

    erst jetzt habe ich wieder eine uhr am arm…zum geburtstag geschenkt bekommen von meiner holden. ist ncoh ungewohnt und oft gucke ich nach wie vor aufs handy, wenn ich die zeit wissen mag

    http://www.doertelmann.net/wp-content/uploads/2011/12/uhr.jpg

  2. Kommentar von buntklicker.de am 11. Januar 2012

    Ich gehe eigentlich nie ohne Armbanduhr aus dem Haus, jedenfalls nicht absichtlich. Zuhause trage ich keine Uhr, hier hängen und stehen überall Funkuhren herum, und beim Sitzen am Schreibtisch stört mich die Uhr am Handgelenk.

    Wenn ich wissen will, wie spät es ist, schaue ich auf die Uhr — nicht aufs Handy. Das ist ja auch viel unpraktischer; das muß ich erst aus der Tasche und dann aus der Handyhülle pfriemeln, während so ein Blick aufs Handgelenk reicht.

    Mir ist völlig unklar, warum so viele Leute, weil sie ein Handy dabeihaben, auf die Armbahnduhr verzichten — siehe oben, ein Handy ist einfach ein miserabler Ersatz.

  3. Kommentar von Martin am 12. Januar 2012

    Bei mir hält es sich wie bei Dir. Früher nie ohne, mittlerweile ist das Handy der Ersatz. Obwohl es eigentlich umständlicher ist, das auzuholen und nen Knopp zu drücken, damit man die Zeit sieht.
    Nur manchmal wenn ich Hemden tagen muss, dann zieh ich die Uhr noch an, aber auch nur weil ich sie recht dekorativ finde. Schmuck, wenn Du es so nennen willst.

  4. Kommentar von DigiTalk am 12. Januar 2012

    Ich trage immer meine Armbanduhr. Ich habe auch nur die eine. Da ich selbstständig bin und dauernd unterwegs, bei Kunden sitze oder ähnliches, brauche ich eine Zeit.
    Es muss auch eineUhr mit digitaler und analoger Anzeige sein. Analog für den schnellen Blick, digital für die genaue Zeit.
    Ich ziehe die Uhr auch nie aus, weder wenn ich ins Bett gehe, noch wenn ich duschen gehe.
    Manchmal stört sie jixh am Laptop, wenn sie an der Gehäuseecke klappert, dann mache ich das Band auf, ziehe sie aber nicht aus.

  5. Kommentar von Christoph am 14. Januar 2012

    Mich hat lange Zeit als Teenager eine stylische Automatikuhr mit Datum von Swatch begleitet, also so eine Uhr mit Gewicht hinten drin die sich durch Armbewegung aufzieht.
    Nachdem sich ein Kumpel mal einen Spaß draus gemacht hatte, die Uhr mit einem Magneten anzuhalten, konnte an der rennenden Uhr anschließend auch der Uhrmacher nichts mehr machen, nunja.
    Seitdem dient das Handy als Uhr.

  6. Kommentar von David am 15. Januar 2012

    Ich bin ein absoluter Armbanduhrfreak. Besitze natuerlich mehrere, und muss sagen, dass ich bei anderen Leuten aufgrund ihrer Uhr eine erste Einschaetzung der Person vornehme. Ist er/sie sportlich, modisch interessiert, klassisch, verspielt, etc.
    Mag vielleicht oberflaechlich sein, aber der erste Eindruck muss ja nicht bindend sein. Da man ja meist von sich selbst auf Andere schliesst, mache ich meinen Gegenuebern durch Wechsel der jeweiligen Uhr nach Anlass oder passend zum Outfit jedoch das Einschaetzen meiner Wenigkeit absichtlich schwerer.

  7. Kommentar von Nina am 16. Januar 2012

    Ich habe eine Armbanduhr. Die habe ich, seit ich 14 bin, jetzt bin ich fast 22. Ich kann die Tage, an denen ich diese Uhr nicht anhatte, an 2 Händen abzählen. Ich ziehe meine Uhr nur zum schlafen aus und morgens gleich nach dem Duschen wieder an. Diese Uhr gehört mittlerweile einfach irgendwie zu mir und ich glaub ich wär echt traurig, wenn sie plötzlich unreparabel kaputt wäre.

    Um deine Frage(n) zu beantworten: Ich finde, eine Uhr ist mittlerweile nicht mehr wirklich nötig; ich schaue auch nicht mehr immer auf meine Uhr, sondern manchmal aufs Smartphone. Trotzdem finde ich auch nicht, dass man (bzw. ich) darauf verzichten kann. Meine Uhr ist für mich sowohl Schmuck als auch praktischer Alltagsgegenstand.

  8. Kommentar von Rudi Gonzáles am 21. Januar 2012

    Ich hab zwei Uhren… eine dezente von s.Oliver für unters Hemd und eine sportlichere für den Alltag. Ist halt auch einfach ein Accessoire.

    Finde wenn man unter Leuten ist, ist ein schneller unauffälliger Blick auf die Uhr höflicher als wenn man extra sein Handy rausholt.

    Hab mal schnell ein Bild hochgeladen:

    http://blockr.de/htdocs/Blog/wp-content/uploads/2012/01/2012-01-21-13.17.16.jpg

  9. Kommentar von Karo am 23. Januar 2012

    Ich habe noch nie wirklich Uhren gemocht, weil ich an meinem Arm nicht sehen wollte, wie mir quasi die Zeit davon rennt. Aber jetzt wünsche ich mir doch eine. Mit einem netten, dunkeln braunen Armband und einem sehr schlichten Ziffernblatt. Mit Marken kenne ich mich da leider überhaupt nicht aus. Es wird wohl sowieso eine Second-Hand werden.

  10. Kommentar von Life am 24. Januar 2012

    Hallo, die Uhren auf dem Bild sind schick und ich kann das mit dem Kaufen auch verstehen, nur bewegt sich mein Geschmack eher in Richtung Taschenuhren… davon habe ich ne ganze Sammlung.
    Ich habe sogar eine Miniatur Taschenuhr … mein Schatz … sozusagen

    LG

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