Normalerweise bin ich ja echt mit dem Essen in der Mensa zufrieden. Es ist gut, günstig und man muss nicht abspülen. Das Essen wiederholt sich auch nicht sonderlich oft, sodass man doch sehr abwechslungsreich speisen kann.
Aber dann gibt es so Tage wie heute, da kommt es einem so vor, als wäre das ihr erster Tag in dieser Besetzung und als wüssten sie absolut nicht was auf sie zu kommt. Alles geht schief und man denkt sich nur “eigentlich wollte ich doch nur eine Kleinigkeit essen”.
Ihr müsst wissen, es gibt zwei Zeiten an denen wirklich viele Studenten kommen. Die erste Ansturm ist um 12 Uhr und der nächste um 13.30 Uhr. Wenn man genau zu diesen Zeiten dort erscheint, muss man mit langen Wartezeiten rechnen, da die Schlangen voll sind, das Essen zwischendurch mal ausgeht, usw. Dafür ist das Essen dann aber meistens warm, wenn man es bekommt. Nachdem man aber gezahlt hat, ist es oft schon wieder kalt, da trotz der “Höchstsaison” nicht alle Kassen besetzt sind. Aber ok, daran habe ich mich gewöhnt und gelernt zu akzeptieren…
Heute waren wir zur zweiten Ansturmszeit da, nämlich kurz nach 13.30 Uhr. Die Mensa war erstaunlich leer und wir haben uns wirklich auf unser Essen gefreut. Aber was ist dann los? Wir stehen an Ausgabe 1 (Spinat und Rührei)… Große Diskussion… Die Töpfe sehen aber leer aus… Ratlose Gesichter… Niemand an der Ausgabe, bis die Ansage kam: “Spinat gibts nicht mehr.”
Toll! Wie kann es denn sein, dass ein Gericht schon kurz zum zweiten Verkaufshöhepunkt des Tages ausgeht? Wer hat das denn mal wieder koordiniert? 
Wir haben dann auch die Ausgabe gewechselt und wollten Nudeln mit Tomatensoße essen (also DER Studentenfraß schlechthin)… Als wir dort angekommen sind waren die Töpfe auch leer. Fast hätte ich wirklich zu fluchen angefangen, mein Tablett wild durch die Gegend geschmissen und mich in Hulk verwandelt, bis gesagt wurde: “Wird nachgekocht und ist in 2 Minuten fertig.”
Aber ich sags euch: Glaubt denen nicht alles was sie erzählen. Als die Tomatensoße fertig war, gabs immernoch keine Nudeln… Das dauerte dann wieder eine Weile und nach unzähligen Stunden (vielleicht auch Minuten… ) bin ich dann doch noch zum Essen gekommen.
Und wenn ich jetzt so darüber schreibe, kriege ich doch glatt wieder Hunger und mach mir erstmal einen Kaffee und esse selbstgemachten Rhabarberkuchen von Oma. Wenigstens ein highlight an diesem sonst so trostlosen Tag!
PS: Kann es sein, dass kein Essen zu haben mich ziemlich aggro macht? 
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Die haben
Ich weiß gar nicht wie ich das morgen in die Hochschule schaffen soll ohne mein kleines Männchen. Gott sei Dank habe ich das heute morgen nicht gesehen, sonst wär ich erst gar nicht hin… Das Leben ist manchmal wirklich nicht einfach. 
Hier bloggt: Nadine, 22 Jahre alt, glücklich vergeben und studiert an der Hochschule Darmstadt "Soziale Arbeit". 





und mir geht seit...

