Heute habe ich mir einen vegetarischen Flammkuchen gekauft und mich voll gefreut, als ich auf der Packung gelesen habe, dass auf der Rückseite eine Rezeptkarte enthalten ist… das hat sich jedoch als totaler “fail” entpuppt.
Also hier die Vorderseite, alles schön für Vegetarier:
Und dann die Rückseite:
Fail! Bitte das nächste mal die Druckmaschinen so programmieren, dass auf vegetarischen Verpackungen auch ein vegetarisches Rezept enthalten ist!
Das Sommerloch hat sie geschaffen und der Herbst wird sie hoffentlich vergessen machen: Bunny. Zur Erklärung: Bunny, ist eine junge, blonde Frau, die sich ihre Hupen (wenn ihr versteht was ich meine) vergrößeren lassen möchte. Und das macht sie nicht irgendwie. Nee – das macht sie getreu dem Web 2.0 Motto online als Abstimmung auf ihrem Blog.
Ja ihr habt richtig gelesen: Bunny lässt auf ihrem Blog abstimmen wieviel Gramm Silikon auf jede Seite hineingestopft werden soll. Zur Auswahl stehen da 450, 550 oder 650 gr. Ich stimme ja immer für 650 gr. Schließlich will die gute Frau ja bestimmt mal zu Oliver Geißen um ihre Brüste zu zeigen und sich dann zu beschweren, dass sie ja solche Rückenschmerzen hat und sich ärgert wie dumm sie damals war.
Und wenn sie sich dann selbst darüber ärgert, dass sie dumm war, dann muss ihr das zumindest jetzt keiner sagen…
Nee, ich verlinke jetzt nicht auf ihren Blog, aber mit den richtigen Suchwörtern bei google, z.B. Pefect Bunny, findet ihr sie mit Sicherheit als ersten Link. Und wenn ihr dann da drauf seid, guckt euch mal den Header an. Da sieht man auf ihrem rechten Mops nämlich eine eklig lange Narbe von ihrer früheren Hupen-Op.
Wenn mein Sommerloch Preise verleihen würde, würde sie mit Sicherheit die intelligenteste Blondine des Sommers werden. Aber Gott sei Dank, vergibt das Sommerloch keine Titel und Preise.
Sonst würde ich mich auch fast ein wenig dafür schämen.
Wenn dein Sommerloch ein Adler und kein Vogel sein soll, dann solltest du dieses Buch lesen. Es nennt sich Millionär und ist von Tommy Jaud.
Tommy Jaud kennen viele von euch wahrscheinlich als Autor von Vollidiot… also genau das Buch, das mit Oliver Pocher verfilmt wurde. Für alle die, die Oliver Pocher und den Film nicht mochten, hier aber die gute Nachricht: Millionär ist viel witziger!
Es handelt zwar von der gleichen Hauptperson, aber Simon ist jetzt arbeitslos, hat den Frauen abgeschworen und beschäftigt sich damit sich über alles mögliche zu beschweren und andere Leute auf die Palme zu bringen.
Das Buch ist richtig genial geschrieben, ich musst mehrmals laut los lachen und ich habe mich gefragt, wieso ich dieses Buch nicht schon vorher gelesen habe.
Ach und im übrigen wird in dem Buch erklärt wie man zum Millionär wird. Also wenn das kein Grund ist, das Buch zu lesen, dann weiß ich auch nicht.
Nachdem es ja morgen schon wieder kalt werden soll (ja nur noch 26 Grad!!), dachte sich das Sommerloch, dass es euch heute nochmal eine richtige Portion Real-Life vorbei bringt.
Real-Life in Form eines Buches von Horst Evers mit dem Titel Gefühltes Wissen. Dieses Buch besteht aus unzähligen Kurzgeschichten, die manchmal 1-2 Seiten, manchmal 4-5 Seiten lang sind. Und normalerweise lese ich so aneinander gereihte Kurzgeschichten überhaupt nicht gerne, aber das fesselt einen einfach.
Irgendwie ist es fast mit einem Blog vergleichbar. Viele aneinander gereihte Geschichten aus dem Leben gegriffen, mit einer riesigen Portion Humor versehen, Ideen, auf die kein normaler Mensch kommen kann und einfach nur abwechslungsreich.
Ob es nun um abstruse Schilder geht, die man so auf Toiletten findet oder was passieren kann, wenn man auf die Katze der Nachbarin aufpassen muss, aber plötzlich die Polizei vor der Tür steht, wie man Menschen berühmt machen kann usw.
Sowas habt ihr bestimmt noch nie gelesen. Wenn ihr das Buch lest, werdet ihr all das erfahren… und da muss man sich dann schon teilweise zurückhalten, dass man manches nicht selbst mal ausprobieren möchte.
Diesen Screenshot habe ich gerade auf Spiegel.de gemacht. Der erste Eindruck, der beim lesen und anschauen der Werbung aufkommt, ist einfach genial. Aber schaut selbst:
Was kann man da noch hinzufügen? Danke dem Menschen, der genau diese Werbung und diesen Artikel zusammen geführt hat. 