Gleich beginnt meine letzte Woche im Leben eines Studenten im alten Jahr. Danach beginnen die Weihnachtsferien und dann sind es auch nur noch 3 Wochen im neuen Jahr und mein Semester ist vorbei.
Und was hab ich gelernt? Teilweise echt viel, teilweise gar nichts. Es gibt so ein paar Vorlesungen, die bringen einem echt eine Menge, da sitzt man von Anfang bis Ende begeistert dabei und folgt jedem Wort, schreibt alles mit. Das ist bei mir zum Beispiel, Grundlagen der systemischen Beratung, aber auch (Jugend-)Strafrecht, aber auch die Auswertung von meinem Sucht-Projekt.
Andere Vorlesungen dagegen sind mehr oder weniger wirklich zum einschlafen. Von Lernerfolg will ich gar nicht sprechen. Das sind dann die Vorlesungen, die denken sie erzählen uns was neues, dabei wiederholen sie Stoff aus dem Gymnasium oder dem ersten Semester. Zum Beispiel habe ich zum 10. mal gelernt, wie man ein Protokoll schreibe…
In meinen Augen ist das völlig unverständlich. Sowas macht man auf dem Gymnasium und dann sollte man das können. Aber scheinbar behandeln manche Schulen so etwas nicht… da frag ich mich natürlich warum… wäre so was selbstverständlich, könnte ich auch was lernen, was mir was für meinen späteren Beruf bringt.
Ansonsten schreibe ich zu Ende dieses Semesters keine Klausuren. Ihr braucht jetzt auch gar nicht sagen, wie faul die Studenten seien, ich würde liebend gerne eine Klausur schreiben. Leider lagen so viel Pflichvorlesungen parallel, dass ich keine Klausurrelevanten Vorlesungsmodule ganz besuchen konnte. Deswegen zieht sich bei mir vieles in das 4. Semester, was aber nicht schlimm ist, da bei uns sowieso in “Studienjahren” gerechnet wird.
Natürlich wird das 4. Semester stressiger… was für mich auch bedeutet, dass ich während den Semesterferien (1,5 Monate), in denen ich nicht nur ein Praktikum und den dazu passenden Bericht schreiben muss, alles was fürs 4. Semester noch wichtig ist, nacharbeiten sollte.
Und das setzt mich natürlich unter Druck. Ich stelle für mich den Anspruch alles in der Regelstudienzeit zu schaffen und natürlich auch nichts unnötiges ins nächste Semester zu übertragen… Das wird nun aber schwer, anstrengend und stressreich.
Außerdem frage ich mich natürlich, ob das so gut war, dies auf den Bachelor umzustellen. Irgendwie gibt es noch so viel zu lernen und mich interessiert auch noch so vieles, da frage ich mich wie man das in nur noch 3 Semester packen will.
Ein gutes kann ich aber vermelden: Ich muss nur noch einmal die Woche früh aufstehen.
Alle anderen Tage hab ich später Vorlesung.
In diesem Sinne, ich husche schnell in meine Vorlesung und euch wünsche ich eine schöne (Vorweihnachts-)Woche!