Heute habe ich mal wieder einen erschreckenden Artikel auf Spiegel.de gelesen. Wie sollte es auch anders sein, die Nachricht kommt aus Amerika:
In Texas war das Leben schon immer ein bisschen härter als in anderen Bundesstaaten. So sehen das zumindest die Einwohner des kleinen Distrikts Harrold. Wenn dort am 25. August nach den Ferien die Schule beginnt und die Lehrer wieder vor versammelten Klassen stehen, darf sich deshalb unter den Jacken der Pädagogen ein Pistolenlauf abzeichnen.
Erschreckend! Also ich persönlich würde auf keine Schule gehen wollen, wo Lehrer eine Waffe besitzen. Security ok- dagegen sage ich nichts, die sind wahrscheinlich gut ausgebildet. Aber Lehrer?
Was ist, wenn ein Lehrer einen Schüler “schon immer verdächtig” fand. Dann bewegt er sich im Unterricht komisch, könnte theoretisch eine Waffe raus ziehen und wird erschossen? Muss man sich dann melden, wenn man etwas aus seiner Tasche rausholen möchte? “Herr Lehrer, ich habe Hunger und würde gerne meine Pausenbrot aus der Tasche holen. Ich hol echt keine Waffe raus, nur mein Essen.”
Wird durch solch ein Vorgehen nicht noch mehr die Paranoidität geschürt, dass etwas passieren könnte?
Auf die Schule gehen laut Spiegel übrigens 110 Schüler, die von 50 Lehrern betreut werden. Das ist eine Betreuung von 1:2. Sollte man da als Lehrer die Schüler nicht so gut im Blick haben, dass man merkt, wenn etwas nicht stimmt?
Ich finds bedenklich und hoffe, dass die Deutschen sich anders gegen Amokläufe zu wehren wissen…
Abgelegt unter Gedanken mit den Tags: Amerika, Amoklauf, Schule, Waffen
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Hier bloggt: Nadine, 22 Jahre alt, glücklich vergeben und studiert an der Hochschule Darmstadt "Soziale Arbeit". 








