Als Kind war die 100.000 Mark Show für mich eine der besten Unterhaltungsshows im deutschen Fernsehen. Ulla Kock am Brink war auch damals die ideale Moderatorin für diese Sendung.
Heute kam dann auf RTL zum ersten mal die Neuauflage dieser Sendung. Der aktuelle Titel ist dann die 100.000 Euro Show und die neue Moderatorin ist Inka Bause, bekannt aus Sendungen wie Bauer sucht Frau.
Wie fanden wir die Sendung dann also? Wenn ich ehrlich bin erinnere ich mich nicht mehr ganz genau wie die Show damals war. Wahrscheinlich ist sie in meiner Erinnerung auch besser als sie wahrscheinlich war. Auf jeden Fall war das damals so viel Geld… und auch die einzige Sendung dieser Art.
Heute gewinnt man doch an jeder Ecke noch mehr Geld. Beim Raab kann man einmal im Monat 0,5 Millionen gewinnen. Beim Jauch 2 mal die Woche 1 Million. Täglich gibts bei ARD und Jörg Pilawa 300.000 Euro. Weshalb sendet RTL also eine Neuauflage mit “so wenig” Geld?
Zum einen weil es Kultcharakter hat. Die Sendungen weckt Erinnerungen an die Zeit, wo man nicht jede Nacht auf diversen Sendern Geldpakate gewinnen konnte. Die Spiele animierten auch die Zuschauer zum mitraten und mitfiebern. Nach diesem Prinzip ist die Sendung auch noch aufgebaut. Also muss nur noch eine neue Moderatorin her.
Die Nachfolgerin von Ulla Kock am Brink ist Inka Bause. Meiner Meinung nach kommt Inka auch nicht an sie heran. Dafür fehlt ihr ein wenig die Fähigkeit mit den Kandidaten interessanten Smalltalk zu führen. So wirken die Gespräche während der ganzen Sendung erzwungen und ausgedacht… “Was wollt ich nochmal fragen… hm… ach… was macht ihr eigentlich mit 100.000 Euro?”
Aber mit wem hätte RTL diese Stelle sonst besetzen können? An guten weiblichen Moderatoren mangelt es dem Sender zur Zeit. Immerhin besteht äußerlich eine leichte Ähnlichkeit.
Was ich mich nun frage ist, ob die Sendung genauso aufgebaut war wir früher. Wurde schon immer die Hälfte der Sendezeit damit verbracht das Kandidatenpaar auszusuchen? Daran erinnere ich micht nicht mehr.
Und früher wurden doch auch keine Laser, sondern Zylinder eliminiert. Die Kandidaten mussten, wenn sie nicht alle Zylinder eliminieren konnte, sich einen aussuchen und wenn sie Glück hatten, befand sich darin der Schlüssel zum Tresor mit den 100.000 Mark.
Das war auch spannender als durch einen Gang mit Lasern zu klettern.
Also mein persönliches Fazit ist eigentlich positiv. Ich schaue mir lieber sowas an, bei dem ich aktiv mitraten kann und wo ich weiß, dass das auf 2 Stunden begrenzt ist. Statt sich bspw. bis um 2 Uhr nachts anzuschauen wie Stefan Raab eine Stange hoch klettert. 
Wenn ich zuhause bin schaue ich es mir nächste Woche nochmal an, vielleicht war Inka auch nur aufgeregt und ist nächste Woche lockerer drauf. Und hats sonst noch wer gesehen?
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Hier bloggt: Nadine, 22 Jahre alt, glücklich vergeben und studiert an der Hochschule Darmstadt "Soziale Arbeit". 








