Sep
2.

Batman: The dark knight

Gestern war ich im Kino in The dark knight. Endlich!

Ich weiß jetzt auch gar nicht wie ich diesen Artikel aufbauen soll, da mir zu dem ganzen Abend die unterschiedlichsten Gedanken im Kopf herumschwirren. Wir können ja mal mit dem Wochentag beginnen: Montag. Der ideal Tag um ins Kino zu gehen. Das Kino war relativ leer, die Angestellten auch dementsprechend locker und nett. Ich wurde sogar beim Kartenkauf gefragt ob wir in der Tiefgarage geparkt haben, da sie dann mein Parkticket durch ein Frei-Ticket ersetzen würden.

Normalerweise denke ich da auch selbst dran, aber gestern hatte ich es vergessen. Umso erstaunter war ich, als sie sich die Zeit genommen hat, danach zu fragen. Normalerweise wird man ja schnell angewimmelt, damit es weiter geht.

Erstaunt war ich dann aber als ich den Kinosaal betreten habe - 2/3 vom Saal waren Loge-Plätze! Normalerweise ist unser Kino1 so aufgebaut, dass direkt vor der Leinwand Parkettplätze sind, dann kommen die Loge-Reihen und ganz hinten befinden sich nochmal drei Parkett-Reihen. Dankste. Das Kino braucht Geld, die hinteren Reihen sind nun auch Loge.

Normalerweise sind das die drei Reihen für die man Plätze bekommt, wenn man sich die Karten nur früh genug abholt. So, das wars dann also. Ab sofort kann ich Filme von unten anschauen. Nackenstarre hallo.

Nun also zum Film: Ich habe im Vorfeld weder den Trailer gesehen, noch irgendwas zum Film gelesen. Das mache ich immer so bei Filmen, die ich unbedingt sehen will. Im Trailer oder Artikeln zum Film wird dann doch immer zu viel verraten. Die einzige Information, die ich hatte, war: Batman kämpft gegen Joker.

Joker… genial verkörpert durch den toten Heath Ledger. Wow! Aus dem hätte wirklich so viel werden können. Es stimmt mich sehr traurig… Sprüche wie “nur die Besten sterben jung” sind irgendwo so unangebracht. Es ist einfach ein trauriges Schicksal.

Die Rolle hat er einfach perfekt gespielt. Joker macht einem auf der anderen Seite Angst, zieht einen aber in seinen Band. Verrückt, hinterlistig, genial… sind nur einige Beschreibungen, die mir zu Joker einfallen.

Batman… ich liebe Christian Bale. Ich finde er spielt seine Rolle perfekt. Als Bruce Wayne verkörpert er den reichen Proll und Angeber, dass auch ja niemand auf die Idee kommen könnte er sei im Inneren doch gut und Batman. Als Batman kämpft er weiterhin für das Gute in Gotham City, wobei man in diesem Film sieht, dass er es auf seine ganz eigene Art tut und auch muss!

Der Butler Alfred… Habe ich erwähnt, dass ich ihn klasse finde? Michael Caine ist einfach ein klasse Schauspieler und was wäre ein Bruce Wayne ohne seinen Alfred. Der heimliche Star und Komiker des Films.

Und auch alle anderen Rollen sind perfekt besetzt. Ich finde es auch nicht schade, dass Katie Holmes nicht dabei ist, da sie sowieso jede Rolle gleich spielt.

Generell bin ich nicht der Typ, der gerne Actionfilme schaut, aber Batman unterscheidet sich von anderen Actionfilmen. Auch, wenn viele Häuser / Autos / etc explodieren, steht die Story im Vordergrund. Die Actionszenen sind dann auch immer imposant und einfallsreich und wirklich ideenreich, aber nehmen nicht die Überhand. Es gibt ja auch Filme, die dann 30 Minuten Kampfszenen zeigen ohne dass der Film an sich weiter geht. Das ist im Batman nicht so.

Es ist einfach ein Film, den ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann. Wer ihn also noch nicht gesehen hat, soll das mal schleunigst tun.

Wer ihn gesehen hat und in Erinnerungen schwelgen will, kann das auf der offiziellen Seite zum Film tun. So habe ich jetzt auch einen neuen Desktophintergrund mit Joker. *hrhr* Und den Trailer habe ich dort auch gesehen… Wahrscheinlich hätte er mir im Vorfeld gar nicht so viel verraten, aber hätte ich ihn kurz vor dem Film gesehen, hätte ich zu oft gewusst was passiert.

Mein Freund hat gerade noch eine Film-Review gefunden, die ich durchaus treffend finde, aber die wirklich alles verrät. Überlegts euch gut, ob ihr das lesen wollt, wenn ihr den Film nicht kennt.

Weitere Meinungen dazu gibts auch bei Danyo & Suriel! Und vielen anderen Bloggern, die ich vergessen habe zu erwähnen.

Das wars von mir zu Batman: Top Film! Fünf Sterne! Fünf Daumen hoch! Und wo bleibt der Oscar? Oder gibts vielleicht sogar mehrere für diesen Film?



Jun
2.

Sex and the City: ich war drin!

Wie angekündigt war ich im Sex and the City Film zusammen mit meinem Schatz. Der wurde vorher von seinen Brüdern gemobbt, weil er in einen Frauenfilm rein musste… Übrigens dachte er auch, dass er bestimmt der einzige Mann im ganzen Kino sei.

Wie man sich doch irren kann! Das Kino war natürlich ziemlich voll, wie man es für die Woche des Neustarts und einen Samstagabend auch erwarten kann. Natürlich waren viele Freundinnen gemeinsam in dem Film, neben mir saßen zwei Frauen mittleren Alters, die ihn sich auch gemeinsam angeschaut haben, aber auch viele Pärchen! Mein Freund war also nicht der einzige Mann. Die Erleichterung war, wie ihr euch vorstellen könnt, groß.

Mein Gefühl bezüglich des Filmes war immer noch mulmig. Wird es gelingen aus einer Serie einen Film zu zaubern, der genauso gut oder noch besser ist? Die Antwort fiel nach den ersten Minuten: Ja-sie haben es geschafft!

Der Film beginnt mit einem Rückblick und der Infos wie das Leben der Mädels derzeit aussieht. Nach dem Ende der 7. Staffel sind zwei Jahre vergangen. Miranda ist noch mit Steve zusammen, Carrie mit Big, Charlotte mit Harry und ihrem Adoptivkind und Samantha ist mit ihrem sexy Smith Jerrod nach L.A. gezogen. Und dann gehts auch schon richtig los…

Ich will auch gar nicht zu viel über die Story des Filmes erzählen, weil es mich selbst geärgert hat, wieviele Infos ich aus dem Trailer schon erfahren habe.

Der Film packt einen wirklich ab der ersten Minute und zeigt einem wieviele Emotionen man in 2 Stunden durchleben kann. Ich habe geweint und gelacht, gezittert, Angst gehabt, Charaktere verflucht, geliebt usw. Als dann die Pause kam, wurde das ganze Kino aus einer Art magischen Zauber gerissen und schmerzhaft in die Realität zurück geholt. Klingt jetzt vielleicht übertrieben, aber die Pause war ätzend. Zwar ist man danach schnell wieder reingekommen, aber sie war einfach nicht nötig.

Was mich auch ein wenig gestört hat war Charlotte. Ihr Charakter war zu Beginn nur schrill, laut und so gar nicht wie Charlotte. Das besserte sich dann im Lauf des Filmes, aber zu Beginn habe ich sie nicht wieder erkannt. Alle anderen sind gleich geblieben bzw. haben sich weiter entwickelt.

Wie auch immer, ich kann es euch nur empfehlen reinzugehen, ihr werdet nicht enttäuscht und ich werde mir den Film sofort kaufen, sobald es ihn auf DVD gibt!



Mai
17.

Kinofilm: Verliebt in die Braut

Seit Donnerstag ist “Verliebt in die Braut” auch in deutschen Kinos zu sehen. Kurz zur Handlung:

Zwei Menschen lernen sich auf dem College kennen. Er, der totale Womanizer, kann bei ihr, einer Kunststudentin, aber nicht landen. Die beiden werden beste Freunde und haben auch nach 10 Jahren noch eine rein platonische Beziehung. Als sie für 6 Wochen geschäftlich nach Schottland reisen muss, stellt er fest, dass er eigentlich in sie verliebt ist. Nur doof, dass sie aus Schottland ihren Verlobten mitbringt….

Hauptdarsteller ist Patrick Dempsey, der McDreamy aus der Serie “Grey’s anatomy”. Aber wer ist eigentlich sie? Ich habe sie noch nie gesehen und auf der Seite zum Film steht auch nur sein Name über dem Titel. Ach und wenn wir ehrlich sind, ist es doch scheiß egal wer sie ist, hauptsache man sieht sexy Patrick oft genug mit nacktem Oberkörper nach seinem Baseketballtraining.

Wer rein gehen will, soll rein gehen, wer noch zweifelt, dem rate ich eher davon ab, denn dieser Film wird die Filmgeschichte nicht verändern. Wir haben uns übrigens überlegt, als zwei Männer alleine ins Kino gekommen sind, ob wir im falschen Film sitzen. Also wenn man etwas wirklich als Frauenfilm bezeichnen will, dann dieses Film.

Aber für Frauen ist er echt gut. Ich habe ihn mit zwei Freundinnen angeschaut und die eine meinte dann so: “Wer kann gut ahhh und oooh sagen, diejenige kommt dann in die Mitte.” Ja ich wars und ich kann gut ooohen und ahhhen wenn Patrick ins Bild tritt.

Übrigens ist der Film erstauntlich lustig! Wie gesagt, geht rein, aber vielleicht an Tagen, an denen die Preise sowieso gesenkt sind



Mrz
22.

Kinofilm: Die Welle

Gestern war ich mal wieder im Kino und zwar in “Die Welle” mit Jürgen Vogel. Ein Film, der mich sehr bewegt und zum nachdenken angeregt hat. Dieser Film geht unter die Haut und berührt jeden, der ihn gesehen hat.

Kurz zur Story: Ein Lehrer muss in einer Projektwoche das Thema “Autokratie” übernehmen, worauf er genauso wenig Lust wie seine Schüler hat. Nach einer Diskussion innerhalb der Klasse, die damit endete, dass die Schüler der Meinung waren, eine Diktatur sei in Deutschland nicht mehr möglich, startet der Lehrer ein Projekt names “Die Welle”. Von nun an ist er der Anführer und seine Schüler müssen ihn Siezen und mit seinem Nachnamen ansprechen...

Es zeigt wie einfach junge Menschen manipulierbar sind und wie einzelne Schüler, die sonst kaum wahr genommen werden oder als Mobbingopfer bekannt sind in dieser Staatsform aufblühen und sich wohl fühlen. Es zeigt auch wie gefährlich dieses Experiment ist, wie unberechenbar die Menschen sind und wie man vielleicht auch die Macht der Schule / Lehrer unterschätzt.

Ich kann es euch empfehlen ihn euch anzuschauen, es ist auch kein typischer Film über das Thema Diktatur und es ist nichts bei dem man sagen kann “Nicht dieses Thema schon wieder”.

Ich werde mir nun das Buch zum Film kaufen und habe euch auch mal den Link dazu rausgesucht.



Feb
5.

PS: Ich liebe dich, bitte lesen nicht anschauen!

Nachdem ich jetzt schon an manchen Stellen etwas über den Film “PS: Ich liebe dich” gelesen habe und ich ihn auch endlich gesehen habe, muss ich nun einfach etwas los werden:

Bitte, bitte lest dieses Buch. Der Film ist brutal Scheiße, langweilig, die Synchronstimmen sind schrecklich und das wichtigste: Der Film kommt niemals an das Buch heran!
Vielleicht schätzt man das anders ein, wenn man nur den Film und nicht das Buch kennt, aber beim Buch weint man nach dem ersten Kapitel und im Film denkt man nur: *Gähn* wirds hier auch mal wirklich gefühlvoll??

Cecila Ahren hat einfach einen wahnsinnig tollen Schreibstil, beschreibt Gefühle toll und lässt einen Mitfühlen, auch wenns bei ihr nach dem Motto verläuft: Kennste ein Buch, kennste alle.
Deswegen, wer mit einem Buch von ihr anfangen will, nehme sich PS: ich liebe dich zur Hand.
Als kleiner Tipp für langweile Stunden.