Aug
28.

Schulfreundschaften enden irgendwann?

Mittlerweile habe ich die Schulzeit schon seit zwei Jahren hinter mir gelesen - dazwischen liegt ein Freiwilliges-Soziales-Jahr und mein erstes Studienjahr. Das ist wahrscheinlich die Zeit, in der mir am meisten neues passiert ist, in der ich mich auch am meisten weiterentwickelt habe und in der ich sehr viel Neues gelernt habe.

Freundschaften gabs in der Schule viele. Klar - man hat sich auch täglich gesehen und so wurde das Aufrechterhalten der Freundschaften auch nicht schwer gemacht. Zu dem, dass man sich sowieso gesehen hat, kam das tägliche telefonieren oder chatten über ICQ, man blieb in Kontakt.

Heute ist das irgendwie anders: ICQ und StudiVZ gibts immer noch und man hat sich auch nach dem Abi noch ab und zu getroffen, aber ich habe gemerkt wie schwer es geworden ist: Man lebt in unterschiedlichen Welten.

Die einen studieren, die anderen arbeiten, machen eine Ausbildung, warten auf einen Studienplatz, sind in unterschiedliche Städte verteilt, man selbst zieht auch weg, kommt selten nach Hause, und und und:

Dann verhindern die Arbeitszeiten das Treffen oder man lernt einfach neue Leute kennen, die besser in die “neue Welt” passen und man wird wieder bequem und beschäftigt sich mehr mit diesen Menschen.

Gehts euch da ähnlich? Also mir fällt es sehr schwer zu den alten Schulfreunden Kontakt zu halten und das obwohl es erst 2 Jahre her ist. Klar einige Freunde von damals liest oder sieht man täglich, aber andere, von denen man nie gedacht hat, dass man sich in Monaten nie hört, enttäuschen einen dann doch.

Die Tatsache, dass man sich jeden Tag sowieso sieht, hat es einfach gemacht befreundet zu sein. Nun ist das alles mit mehr Aufwand verbunden. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu faul, weil ich auch oft denke: Der andere könnte sich doch auch melden. Aber irgendwie.. weiß auch nicht: Sind Schulfreundschaften zum scheitern verbunden?

So traurig es klingt: Ich denke oft an meine “Schulfreunde” und ich bin mir auch darüber bewusst, dass ich bestimmt eine Mitschuld daran trage, dass wir uns nicht mehr sehen. Aber vielleicht ist das auch ganz normal, dass man erst einmal die neue Umwelt erkundet und sich nach einiger Zeit zurück erinnert und die Freundschaft neu beginnt.

Oder gibt es eine Zeitspanne, die man überschreiten kann, wo nach die Freundschaft aufgrund der langen Zeit nicht mehr möglich ist?

Versteht mich nicht falsch, ich war schon immer eine, die wenig enge und sehr gute Freunde hatte, und mehr Bekanntschaften in dem Sinne. Und gerade bei den sehr engen Freunden bestehen im Moment sehr wenig Kontakte. Ich glaube, wir hätten uns auch nicht unterschiedlicher entwickeln können, was es vielleicht wirklich schwerer macht einen gemeinsamen Nenner zu finden.

Deswegen meine Frage: Habt ihr damit ähnliche Erfahrungen gemacht? Besteht noch Kontakt zu Schulfreunden? Wie lange seit ihr aus der Schule raus?



Jun
6.

Ehrlichkeit tut manchmal weh…

Ich komme gerade vom Inline Skaten und wenn man wie immer seinen MP3 Player zu Hause hat liegen lassen, kommen einem während der Fahrt manch ein Gedanke in den Sinn. So bin ich also über die Felder gedüst und dachte an den einen oder anderen Bewohner aus dem Dorf. Dabei dachte ich dann auch an zwei ehemalige “Freundinnen” von mir.

Die Geschichten über sie sind mehr oder weniger lustig. Lustig, weil beide absolut dumm reagiert haben und dumm, weil das doch für Freundschaften keine Gründe sein sollte nicht mehr miteinander zu reden.

“Erinnert ihr euch noch an Tankinis? Das sind Bikinis, nur eben, dass das Bikinioberteil wie ein Spagetti-Shirt aussieht. Eine Freundin oder eher gesagt eine Bekannte habe ich mal im Freibad getroffen und sie hatte den selben Tankini an wie ich… nur das Oberteil war falsch rum. Die Schrift gehörte nach vorne und sie trug sie hinten.

Was macht man als netter Mensch? Man weißt den anderen nett drauf hin, dass man sich umziehen kann. Aber nein. Das Mädel fängt an böse rum zu motzen, ihrs wäre sehr wohl richtig rum, ich würde meins falsch herum tragen. Der Mann im Geschäft, wo sie es gekauft hat, habe ihr gesagt das gehöre so rum usw. Auch auf meine Einwände, wieso denn das Etikett dann vorne wäre, ging sie nicht ein.”

Nun ja, seit dem redet sie nicht mehr mit mir.

“Ein anderes mal hat eine Freundin eine Gruppe mit kleinen Kindern geleitet. Diese Gruppe hat dan an einem Fest einen kleinen Sketch aufgeführt. Ich war auch dabei und sie haben das auch echt gut gemacht, aber es hat eben keiner gelacht.

Am nächsten Tag haben wir uns darüber unterhalten und wie ich dann halt so bin habe ich sie mal drauf angesprochen wieso denn die Menge so verhalten reagiert hat. Ihrer Meinung nach lag das daran, dass das Mirko zu leise eingestellt gewesen sei. Auf meine Aussage, dass der Sketch einfach nicht lustig war, hat sie böse Blicke erwidert und das war auch das letzte mal, dass sie mit mir geredet hat.”

Ach wenn ich jetzt ein Smiley hätte, dass sich gegen den Kopf haut, ich würde es hier einsetzen. Das sind für mich so Situationen, die eigentlich nicht sein sollten und wenn man etwas Grips im Hirn hatte und auch ein wenig Kritik abkann, dann sollte man doch deswegen keine Freundschaft / Bekanntschaft beenden.

Nun gut, vielleicht muss ich dazu sagen, dass das alles schon länger her ist und sie vielleicht in heutigen Situationen anders reagieren würden. Oder liegts an mir? Soll ich nicht mehr ehrlich sein, die Leute rumlaufen lassen wie sie wollen und jedem vorlügen er sei super lustig und toll?

Eher nicht. Dazu ist ehrlich sein doch viel zu lustig!



Mrz
13.

Ehrliche Antworten zum Thema Bloggen

Ich habe bei Sari ein Stöckchen über das Thema Bloggen entdeckt, dass ich sehr gerne auch beantworten möchte, da es sich hierbei um Fragen handelt, die ich sehr interessant finde.

Zum Schluss darf natürlich jeder das Stöckchen mitnehmen, der dies gerne möchte.

  • Was bedeutet Dir dieses Blog?
  • Sehr viel, es macht mir Spaß täglich neue Einträge zu verfassen und meine Gedanken zu sortieren. Außerdem lese ich gerade die Kommentare und Meinungen, die zu den Beiträgen abgegeben werden um so auch auf neue Blogs aufmerksam zu werden.

  • Welcher Kommentar hat Dir viel bedeutet oder gut gefallen? Poste ihn!
  • Ganz besonders gut gefallen mir die “Mitleids”-kommentare. Wer hier öfters liest, weiß, dass ich von zeit zu Zeit Einträge poste, wenns mir nicht so gut gehe. Dann steht immer drüber, dass ich nun viel Mitleid brauche. Und ich finde das dann immer sehr süß, wenn ich mein Mitleid dann auch bekomme
    Aber generell gefällt mir jeder Kommentar, auch wenn er nicht gerade meiner Meinung entspricht, ich mag das Leben auf dem Blog und das bringen eben die Besucher mit sich, wenn sie etwas von sich da lassen in Form eines Kommentars.

  • Ist das Schreiben in Deinem Blog Last, Lust, Bedürfnis oder was anderes?
  • Die meiste Zeit ist es Lust. Gerade wenn ich etwas lustiges erlebe oder absolut dumme Gedanken habe, die ich einfach der Menschheit mitteilen muss, dann freut es mich sehr, dass ich eine Plattform gefunden habe um dies zu tun.
    Manchmal ist es aber auch eine Last, wenn man einfach nichts zu bloggen hat, aber möchte, dass der Laden trotzdem läuft.

  • Ist Dein Blog “eins unter vielen” oder “ganz speziell”?


Mrz
8.

Weltfrauentag und seine Konsequenzen

Ich finde, dass heute am Weltfrauentag alle lästigen Übel verschwinden sollten.

Und nein - ich meine nicht die Männer!
(Würde manchmal aber auch ganz gut passen *hust, duck und weg* )

Heute sollte ein Tag sein, an dem Frau

  • Keine Migräne hat
  • Kein PMS hat
  • Keine Menstuationsbeschwerden hat
  • Kein Typ, der nervt
  • Das Gesicht frei von Unreinheiten oder Anzeichen älterer Haut sein
  • Stattdessen sollten wir heute:

  • Verwöhnt werden.
  • Ein Geschenk bekommen (Man kann nie oft genug einer Frau ein Geschenk machen)
  • Essen gekocht und serviert bekommen.
  • Den Tag frei für einen Wellness-Nachmittag haben
  • … und auch sonst sollte alles toll und für die Frau perfekt sein.
  • Übrigens sind diese “Regeln” auch auf alle anderen Tag, die mit ‘g’ enden und natürlich mittwochs übertragbar!



    Feb
    13.

    Ich frage mich gerade…

    … wenn man der Meinung ist, dass vieles seiner jetzigen Verhaltensweisen und Charakterzüge auf die Einflüsse anderer zurückzuführen sind, schiebt man dann alle Verantwortung vor sich weg oder können wir nichts dafür, dass wir so sind, wie wir sind?

    Also zum Beispiel wurde im Fremde Situationstest von Mary Ainsworth Ende der 60er Jahre nachgewiesen, dass die anhaltende Feinfühligkeit der Mutter im Säuglingsalter sich auf die späteren sozialen Kompetenzen des Kindes auswirkt. (Mehr dazu bei Wiki)
    Demnach können wir gar nichts dafür, ob wir uns eher sozial oder eher unsozial verhalten. Entschieden hat sich das in unserer frühesten Kindheit, ohne unser Zutun. Wir müssen jetzt mit dieser Konsequenz leben und fühlen uns entweder gut damit oder sagen, dass es die Eltern verbockt haben.

    Ist es nun falsch zu sagen, egal in welchem Zusammhang: “Daran sind ja meine Eltern Schuld.”, weil man der Meinúng ist, dass man nichts dafür kann. Oder sollte man sich eher sagen: “Ok, vielleicht liegt es zum Teil an meinen Erfahrungen, aber jetzt liegt es an mir dies und auch mich zu ändern.”?

    Inwiefern kann man als Mensch seine Verhaltensmuster und Erfahrungen wirklich durchbrechen um ganz für sich selbst zu entscheiden, “ich will so nicht mehr, ich bin jetzt anders!”? Irgendwo haben wir ja immer einen Druck irgendwie zu sein und meistens sind wir in bestimmte Muster schon so lange eingebunden, dass der Absprung einfach sehr schwer ist.

    Kann man das überhaupt voneinander trennen? Liegt an meiner Erziehung / Erfahrung, ich kann einfach nicht anders oder ich bin so wie ich bin, weil ich das so möchte?

    (Vielleicht versteht ihr ja ein wenig was ich meine und wenn nicht hakt es ab unter “Ich muss ja nicht alles verstehen” )