Apr
18.

Ich kann keine Türen öffnen

Also es ist echt so: Ich bekomme keine Türen auf! Und das ist nicht über- oder untertrieben, auf Anhieb fallen mir dazu drei Beispiele ein:

Ich bin gerade bei meinem Süßen in seiner Wahlheimatstadt, dort bezieht er ein Zimmer in einem Wohnheim und ich war eigentlich schon oft hier… Aber heute war das letzte mal. Da er keine Kaffeemaschine besitzt muss ich immer in die Stadt laufen um dann mit einem Coffee-to-go wieder in seiner Wohnung anzukommen. Und heute stand ich dann vor der Haustüre und hab die nicht mehr aufbekommen. Bis mir 3 Männer (Ich nehme an, die gehören irgendwie zu der Wohnheimanlage) zugerufen haben, ich muss ziehen nicht drücken. Und siehe da, es klappt.

Oder ich stehe vor einem verschlossenen Büro und komme einfach nicht rein, da ich den Schlüssel im Schloss die ganze Zeit falsch herum drehe…

Oder während meines Praktikums wollte ich auch wieder ins Büro rein, stecke den Schlüssel ins Schloss… bekomme die Türe sogar auf, aber der Schlüssel bleibt stecken und kommt nicht mehr raus. Egal was ich mache, der bewegt sich kein Stück! Dann habe ich drei Handwerker im Nebenzimmer gefragt ob sie mir helfen können und siehe da, man muss den Schlüssel statt senkrecht waagrecht drehen um ihn herauszubekommen. Gott sei Dank bin ich diesen Handwerkern nie wieder begegnet…

Also ich meine das zeigt doch echt, dass ich irgendein Problem mit Türen habe. Woran kann das liegen?? Ich vermute ja stark, dass die Ursachen, wie immer, in meiner Kindheit liegen *auf die Tränendüse drück* Ich bin ja nie umgezogen, ich kenne einfach zu wenige Türen.. Ich kenne nur unsere Haustüre und die von Oma und das seit 20 Jahren. Ist das nicht traurig? So wenige Türen und das hab ich jetzt davon!

Aber das seltsame ist - ich sammle und mag Postkarten auf denen Türen abgebildet sind. Ich hab echt irgendwie einen an der Waffel. Total den mega Schaden!



Mrz
16.

Blogparade: Meine Familie

parade.jpgAntje möchte in ihrer Blogparade, die hoffentlich von euch allen unterstützt wird, etwas über die Familien wissen. Da ist es für mich natürlich auch selbstverständlich daran teilzunehmen.

Ich werde mich nicht direkt an die Fragen halten, sondern frei erzählen. Wer also auch teilnehmen will und Fragen braucht, schaut einfach bei Antje vorbei und holt sie sich dort ab. Trackback nicht vergessen!

Ich habe noch keine “eigene” Familie, was ich auch mit 22 noch völlig legitim finde, bin aber noch in meine Familie eingebettet. Das besondere an meiner Familie ist, dass alle in einem Ort wohnen, sozusagen fast neben an. Trotzdem sehe ich sie durch meinen Auszug vor 6 Monaten nur noch recht selten. Ich komme zwar jedes Wochenende nach Hause, aber es ist dann schon anstrengend jeden zu besuchen und das gleiche zu erzählen. Von dem her bin ich sehr froh, dass viele mein Weblog lesen. Dann kann man wenn man sich trifft gleich zum Wichtigeren kommen.

atessa.jpgMeine Familie besteht aus meiner Mutter und meinem Bruder und mir (plus Freund). Zur engeren Familie mütterlicherseits gehören Oma & Opa, meine zwei Onkel (Brüder meiner Mutter) und deren Frauen. Mein einer Onkel hat dann noch drei Kids - Julia, Luis und Atessa. Und nicht zu vergessen meine Großtante, die wirklich neben an wohnt.

Ich weiß ja, dass es oft heißt: Die Familie sucht man sich nicht aus, die hat man halt. Aber ich bin schon recht zufrieden mit dieser Familie. Man kann sich immer auf sie verlassen, sie helfen einem bei egal welchem Problem und fahren auch mal nachts nach Darmstadt zum Löcher in die Wand bohren um dann von netten Nachbarn in viel zu kurzen Hosen darauf aufmerksam gemacht zu werden, dass es noch andere Menschen gibt, die nachts schlafen.



Mrz
8.

Kindheitserinnerung (4)

Mich hat vor ein paar Tagen ein Stöckchen von der PinkPüppi erreicht. Heute beantworte ich es, da ich sonst nichts zu sagen habe, außer:

Heute schon zur Wahl gegangen?

Aber los gehts mit dem Stöckchen:

  • Wie hieß deine erste/r Freund/in bzw. Spielkammerrad/in? Hast du heute noch Kontakt zu ihr/ihm?
  • Sabrina - nein -kein Kontakt mehr. Wir haben uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt, ist schade, aber es is halt so. Wir haben das vor ein paar Jahren mal versucht zu ändern, aber da wars schon schwer und ich denke jetzt das noch schwerer.

  • Was war dein Lieblingsspielzeug oder womit hast du am häufigsten gespielt?
  • Ich glaube das waren meine Puppen und Barbies Ich war so ein typisches Mädchen, das denen stundenlang die Haare machen und sie für jede Gelegenheit passend anziehen konnte…

  • Welches war dein Lieblingsmärchen?
  • Weiß gar nich… Alle von den Gebrüdern Grimm

  • Kannst du dich noch an dein Lieblingskinderbuch erinnern?

  • Bonni und Tiger So genial… (Das ist so alt, das gibts bei Amazon gar nicht mehr in Original )

  • Welches deiner Kinderlied mochtest du am liebsten?
  • Ich erinnere mich jetzt im Moment an nichts spzielles, aber ich war ein großer Rolf Zuckowski Fan! Ich weiß noch, dass meine Mama mal Karten für ihn hatte, ich aber nicht hin durfte, weil ich in den Flöten-Unterricht sollte!! Ja Flöten Unterricht anstatt ein Konzert vom Rolf. Ich bin ihr deswegen immer noch böse und wenn ich mal Kinder habe und er sollte noch auftreten, wird das erste sein - Karten zu besorgen! DIe will ich praktisch als Geburtsgeschenk für das Kind / mich

  • Was waren deine Lieblingskindersendungen?


  • Feb
    13.

    Ich frage mich gerade…

    … wenn man der Meinung ist, dass vieles seiner jetzigen Verhaltensweisen und Charakterzüge auf die Einflüsse anderer zurückzuführen sind, schiebt man dann alle Verantwortung vor sich weg oder können wir nichts dafür, dass wir so sind, wie wir sind?

    Also zum Beispiel wurde im Fremde Situationstest von Mary Ainsworth Ende der 60er Jahre nachgewiesen, dass die anhaltende Feinfühligkeit der Mutter im Säuglingsalter sich auf die späteren sozialen Kompetenzen des Kindes auswirkt. (Mehr dazu bei Wiki)
    Demnach können wir gar nichts dafür, ob wir uns eher sozial oder eher unsozial verhalten. Entschieden hat sich das in unserer frühesten Kindheit, ohne unser Zutun. Wir müssen jetzt mit dieser Konsequenz leben und fühlen uns entweder gut damit oder sagen, dass es die Eltern verbockt haben.

    Ist es nun falsch zu sagen, egal in welchem Zusammhang: “Daran sind ja meine Eltern Schuld.”, weil man der Meinúng ist, dass man nichts dafür kann. Oder sollte man sich eher sagen: “Ok, vielleicht liegt es zum Teil an meinen Erfahrungen, aber jetzt liegt es an mir dies und auch mich zu ändern.”?

    Inwiefern kann man als Mensch seine Verhaltensmuster und Erfahrungen wirklich durchbrechen um ganz für sich selbst zu entscheiden, “ich will so nicht mehr, ich bin jetzt anders!”? Irgendwo haben wir ja immer einen Druck irgendwie zu sein und meistens sind wir in bestimmte Muster schon so lange eingebunden, dass der Absprung einfach sehr schwer ist.

    Kann man das überhaupt voneinander trennen? Liegt an meiner Erziehung / Erfahrung, ich kann einfach nicht anders oder ich bin so wie ich bin, weil ich das so möchte?

    (Vielleicht versteht ihr ja ein wenig was ich meine und wenn nicht hakt es ab unter “Ich muss ja nicht alles verstehen” )



    Okt
    3.

    Kindheitserinnerungen (2)

    Heute gibt es Kindheitserinnerungen in Form eines Stöckchens von Liliana. Ich nenne nun, so wie es das Stöckchen verlangt, 3 Speisen und 2 Getränke aus meiner Kindheit.

    Fangen wir mit den Getränken an. Ich muss sagen, dass ich früher wirklich viel süßes Zeug getrunken habe, wahrscheinlich habe ich mein Pensum für ein Leben schon erfüllt, was erklärt, dass ich am liebsten nur noch Mineralwasser trinke… Zum einen gabs da also Rapp Multivitamin Saft. Rapp ist so eine Firma, die bringt dir Getränke vorbei. D.h. du stellst deine alten Kästen raus, legst den Bestellzettel drauf und kriegst dann neue Getränke vor die Türe gestellt. Und dort haben wir den früher kommen lassen.

    Und zum anderen habe ich immer den selbst hergestellten Saft, mit Früchten aus dem Garten, von der Omma getrunken. Sehr lecker, aber auch sehr süß Das beste an diesem Saft war eben der, dass es ihn bei der Oma immer gab und wenn wir krank waren, ist sie vorbei gekommen und hat eine Flasche Saft vorbei gebracht. Süß, oder?

    Nun zum Essen… da hat auch meine Oma viel mitgemischt, da ich nach der Grundschule immer bei ihr zum Mittagessen war! Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, gabs da immer das beste Essen der Welt. Zum Beispiel: Kartoffelbrei mit Blaukraut und früher nach Hackbraten. Das würde ich heute weg lassen Das beste überhaupt waren ja sowieso die selbstgemachten Spätzle… Linsen & Spätzle, was gibts besseres im Schwabenländle?! Vielleicht noch das Sauerkraut ( Haha ), das kann die Oma auch gut. Oma kann sowieso alles gut, aber ich muss ja nach 3 Speisen aufhören…

    Jetzt habe ich Hunger und werfe das Stöckchen weiter an Suriel, damit ihr auch ihr neues Design anschauen könnt, an den Hans, weil er schon Eichhörnchen beobachtet und so… und last but not least an Wu, die ja sehr gerne isst.

    Und jetzt schau ich mal was der Kühlschrank so zu bieten hat.

    PS: Danke Liliana für dieses Stöckchen, ich werde mich gleich für Freitag bei Oma zum Essen anmelden!