Auf meiner gestrigen Zugfahrt nach Darmstadt, ist etwas wirklich unheimliches passiert. Ich weiß auch noch gar nicht in welche Schiene ich das jetzt einordnen soll, was ich denken soll und wie ich das verarbeite. Also dachte ich mir, ich blogge einfach mal darüber. Ich saß also im Zug von Heidelberg nach Darmstadt, als folgende Durchsage kam:
“Bitte beachten Sie die folgende Durchsage: Dieser Zug endet heute in Kaffkaffkuhdorf wegen einem Personenschaden (???). Ich wiederhole: Dieser Zug endet hier, bitte steigen Sie aus, zwischen Kaffkaff und Kuhdorf fährt Schienenersatzverkehr”. *bam*
Um mich herum lauter verwirrte Gesichter und hörbare Seufzer. Mitten im Nichts haben sie uns dann aus dem Zug geworfen. Das war wirklich ein Mini-Bahnhof mit 3 Bahngleisen, dort war auch keiner, der uns irgendwie erzählte wie es nun weiter geht, ob denn der Schienenersatzverkehr wirklich fährt und wenn ja wo. Nichts.
Nach 20 Minuten in der Kälte hieß es auf einmal: Die Strecke ist geräumt, alle die nach Frankfurt wollen, sollen wieder einsteigen… Also ist die ganze Meute zurück in den selben Zug und nach 27 Minuten Verspätung ging es dann auch weiter. 
Personenschaden… wie das klingt - total kalt und trocken. Hat die Bahn kein Herz? Wenn wir nun davon ausgehen, dass dies ein Selbstmord war, dann frage ich mich doch: Wieso diese Art zu sterben? Tut das nicht weh? Wir wünschen uns doch alle einen schnellen und angenehmen Tod ohne Schmerzen und Angst. Muss man nicht höllische Angst haben, wenn ein Kollos von Zug auf einen zu rast?
Abgelegt unter Gedanken mit den Tags: Bahn, Gedanke, Selbstmord
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Hier bloggt: Nadine, 22 Jahre alt, glücklich vergeben und studiert an der Hochschule Darmstadt "Soziale Arbeit". 
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